Eine Karriereseite ist der Teil Ihrer Website, auf dem Ausbildungsplätze und offene Stellen stehen. Wer im Handwerk Mitarbeiter finden oder einen Azubi suchen will, braucht dort vier Antworten: welche Berufe der Betrieb ausbildet, wie der Arbeitstag aussieht, was geboten wird und wie man sich bewirbt. Bei meinBetrieb online ist der Karriere-Bereich eine Zusatzleistung für 299 Euro.

Foto: Andrea Piacquadio / Pexels
Eine Karriereseite ist der Teil Ihrer Website, auf dem Ausbildungsplätze und offene Stellen stehen. Wer im Handwerk Mitarbeiter finden oder einen Azubi suchen will, braucht dort vier Antworten: welche Berufe der Betrieb ausbildet, wie der Arbeitstag aussieht, was geboten wird und wie man sich bewirbt. Bei meinBetrieb online ist der Karriere-Bereich eine Zusatzleistung für 299 Euro.
Eine Karriereseite ist eine eigene Unterseite Ihrer Website, auf der steht, wen Sie suchen und wie man bei Ihnen anfängt. Sie ersetzt keine Stellenanzeige. Sie beantwortet die Fragen, die jemand hat, nachdem er die Anzeige gelesen und Ihren Betrieb gegoogelt hat.
Damit ist auch gesagt, was eine Karriereseite nicht ist: kein Automat, der Bewerbungen erzeugt. Ob sich jemand meldet, hängt von Ihrer Region, Ihrem Gewerk, dem Wettbewerb vor Ort und davon ab, was Sie tatsächlich bieten. Versprechen kann Ihnen das seriös niemand. Zusagen lässt sich die Leistung: eine Seite, die die Fragen von Bewerbern beantwortet und auf dem Handy funktioniert.
Ein Hinweis vorweg, damit später keine Überraschung entsteht: Der Karriere-Bereich gehört bei uns nicht in die beiden Pakete. Er ist eine Zusatzleistung für 299 Euro einmalig und wird vor der Beauftragung schriftlich beziffert [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].
Rund 564.000 Handwerksunternehmen waren 2024 in Deutschland aktiv [Quelle: Destatis 2024]. Wer sich für eine Ausbildung oder eine Stelle interessiert, hat Auswahl, und er trifft die Vorauswahl online.
Der Ablauf ist fast immer derselbe: Jemand hört Ihren Betriebsnamen, über die Familie, über einen Aushang, über ein Portal. Danach tippt er den Namen bei Google ein. 64 Prozent der Google-Suchen in Deutschland kommen vom Smartphone [Quelle: SISTRIX 2021]. Was dort erscheint, ist das Gespräch vor dem Gespräch.
Findet er nichts zu Jobs, zieht er den naheliegenden Schluss: Die suchen niemanden. Genau an dieser Stelle arbeitet eine Karriereseite. Sie sorgt dafür, dass die Frage "Kann ich mich da bewerben?" nicht offenbleibt.
Der zweite Ort, an dem diese Frage gestellt wird, ist Ihr Google-Unternehmensprofil. Beides gehört zusammen: Das Profil bringt den ersten Kontakt, die Website liefert die Antworten. Wie beides ineinandergreift, steht unter Sichtbarkeit bei Google.
Eine Karriereseite muss nicht aufwendig sein. Sie muss ehrlich sein und in der Reihenfolge antworten, in der gefragt wird.
Wie viele Leute arbeiten bei Ihnen, was macht der Betrieb hauptsächlich, seit wann gibt es ihn. Wer als Zweites liest, dass Sie zu neunt sind und überwiegend Altbausanierung machen, weiß mehr als nach drei Absätzen allgemeiner Selbstbeschreibung.
Konkret, mit Berufsbezeichnung, Startzeitpunkt und Einsatzgebiet. "Wir suchen Verstärkung" ist keine Angabe. "Wir bilden ab August zum Anlagenmechaniker SHK aus, Einsatzgebiet Berlin und Umland" ist eine.
Ein Handyfoto vom Team vor dem Fahrzeug wirkt glaubwürdiger als ein gekauftes Motiv mit fremden Gesichtern. Wichtig: Für Fotos, auf denen Mitarbeitende erkennbar sind, brauchen Sie deren schriftliche Einwilligung, bevor das Bild online geht.
Beginn und Ende, Einsatzgebiet, Fahrzeit, Wochenenden, Bereitschaft. Diese Punkte wirken unbequem, weil sie ehrlich sind. Genau deshalb gehören sie hin: Wer sich in Kenntnis dieser Punkte meldet, ist auch nach vier Wochen noch da.
Übernahme nach der Ausbildung, Werkzeug und Arbeitskleidung gestellt, Zuschuss zum Führerschein, Meisterkurs, feste Freitage, Fahrzeug. Schreiben Sie nur hin, was Sie halten können. Eine Zusage, die im dritten Monat kassiert wird, kostet mehr als sie gebracht hat.
Wer eine Fachkraft sucht, spricht mit jemandem, der den Beruf kennt. Wer einen Azubi sucht, spricht mit jemandem, der ihn noch nicht kennt, und mit dessen Eltern. Dieser Unterschied verändert fast jeden Satz auf der Seite.
Die Ausgangslage ist dabei weniger düster, als sie oft erzählt wird. Im Handwerk wurden 2025 rund 132.600 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 1,0 Prozent mehr als im Vorjahr, der Lehrlingsbestand lag bei rund 346.400 [Quelle: ZDH, Kennzahlen des Handwerks 2025, Stichtag Handwerksrollen 31.12.2025, Stand Juni 2026, abgerufen 06.08.2026]. Bundesweit blieben zum 30. September 2025 rund 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, gut 21 Prozent weniger als im Jahr davor [Quelle: BIBB, Pressemitteilung vom 10.12.2025, Erhebung zum 30.09.2025, abgerufen 06.08.2026]. Es gibt also Bewegung im Markt. Die Frage ist, ob ein Betrieb darin auffindbar ist.
Bei Jugendlichen entscheidet selten nur der Jugendliche. Das BIBB benennt es ausdrücklich als besondere Herausforderung, die Eltern zu erreichen, gerade in Elternhäusern ohne Bezug zum Handwerk [Quelle: BIBB, Pressemitteilung "Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen", 18.10.2018, abgerufen 06.08.2026]. Praktisch heißt das: Der Ausbildungsabschnitt sollte auch für jemanden lesbar sein, der den Beruf nur vom Hörensagen kennt. Berufsbezeichnung ausschreiben statt abkürzen, Dauer nennen, Berufsschule nennen, Ansprechpartner mit Namen und Telefonnummer nennen.
Bei der Azubi-Suche steht weniger im Vordergrund, was am Monatsende auf dem Konto liegt, als die Frage: Was lerne ich, und was kann ich danach. Schreiben Sie deshalb auf, welche Arbeiten in Lehrjahr eins, zwei und drei dazukommen, welche Maschinen und welche Baustellen dabei sind und wer die Ausbildung im Betrieb betreut. Die Ausbildungsvergütung gehört trotzdem hin, sonst kommt die Frage abends per Nachricht.
Übernahme, Weiterbildung, Meisterkurs, später vielleicht die Betriebsübernahme. Für einen Sechzehnjährigen ist das weit weg, für die Eltern ist es der entscheidende Punkt. Zwei Sätze reichen, wenn sie stimmen.
Auf der Seite sollten die Formulierungen stehen, die Menschen wirklich suchen: Ausbildung, Azubi, Lehrstelle, freier Ausbildungsplatz, dazu Ihr Ort und Ihr Gewerk. "Nachwuchskräftegewinnung" tippt niemand in ein Suchfeld.
Der häufigste Abbruchpunkt liegt nicht beim Interesse, sondern beim Formular. Vier Regeln, die ohne Technikaufwand umsetzbar sind:
Dazu ein Punkt, der oft übersehen wird: Die Karriereseite gehört in die Hauptnavigation. Wer sie unter "Sonstiges" ablegt, hat sie faktisch nicht.
Ob Ihre bestehende Seite die technischen Grundlagen erfüllt, zeigt der kostenlose Website-Check in 60 Sekunden. Die typischen Alterserscheinungen stehen im Beitrag Zeichen, dass Ihre Website veraltet ist. Zum Abhaken gibt es die Karriereseiten-Checkliste.
Der Karriere-Bereich ist eine Zusatzleistung, kein Paketmerkmal. Die beiden Pakete kosten 800 Euro (Visitenkarte) und 1.200 Euro (Werkzeugkoffer), beides Endpreise, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte. Der Karriere-Bereich kommt mit 299 Euro einmalig dazu und steht vor der Beauftragung schriftlich im Angebot [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].
Enthalten: eine eigene Unterseite mit Betriebsporträt, offenen Stellen und Ausbildungsplätzen, den Angaben zum Arbeitsalltag, einem kurzen Bewerbungsweg und einem Ansprechpartner. Die Texte formulieren wir aus Ihren Stichpunkten, wie bei den übrigen Seiten auch.
Von Ihnen: Stichpunkte zu den Stellen, zwei bis drei eigene Fotos und die Angaben, die Sie zusagen können. Der Aufwand liegt bei rund einer Stunde, das ist unser Erfahrungswert.
Wie die beiden Pakete geschnitten sind, steht auf der Preisseite, die Arbeitsweise dahinter unter Webdesign fürs Handwerk.
Vier Fragen, die im Erstgespräch regelmäßig kommen.
299 Euro einmalig als Zusatzleistung zu einem der beiden Pakete [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]. In den Paketpreisen von 800 und 1.200 Euro ist er nicht enthalten. Der Betrag steht vor der Beauftragung schriftlich im Angebot.
Ein Portal bringt Reichweite, Ihre Seite bringt die Antworten. Die meisten sehen sich nach der Anzeige den Betrieb an. Beides zusammen ist die übliche Reihenfolge.
Dann steht dort, dass Sie Initiativbewerbungen annehmen und wann typischerweise Ausbildungsplätze frei werden. Eine Seite, die im Sommer schon steht, muss im Herbst nicht erst gebaut werden.
Zweimal im Jahr reicht meist: einmal vor dem Ausbildungsjahr, einmal wenn sich Stellen ändern. Textänderungen übernehmen Sie selbst oder beauftragen sie über ein Wartungspaket, die Preise dazu stehen auf der Preisseite.
Geschrieben von meinBetrieb online
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Mehr erfahrenBevor Sie einen Karriere-Bereich planen, sehen Sie sich an, worauf er aufsetzt. Der kostenlose Check prüft Ihre Seite in 60 Sekunden auf Darstellung am Handy, Ladezeit und Auffindbarkeit.
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