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5 Zeichen, dass Ihre Handwerker-Website überarbeitet werden sollte

Eine veraltete Website erkennen Sie an konkreten Problemen: Das Menü lässt sich am Handy nicht bedienen, Angaben stimmen nicht mehr oder das Kontaktformular funktioniert nicht. Das Alter allein entscheidet nicht, ob Sie eine neue Website brauchen. Diese fünf Prüfbereiche helfen Ihnen, sinnvolle Verbesserungen von einem vollständigen Neuaufbau zu unterscheiden.

Merkblatt
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Thema
Bei Google gefunden werden
Veröffentlicht
23. Februar 2026
Aktualisiert
9. Oktober 2026
Lesezeit
6 Min.
Alte abgenutzte Wasserwaage mit oranger Libelle, rostiges Scharnier und alte Schrauben auf einer Betonwerkbank
Symbolbild, KI-generiert

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Zeichen 1: Ihre Website funktioniert nicht auf dem Smartphone

Öffnen Sie Ihre Website auf dem Smartphone: Ist die Schrift ohne Zoomen lesbar? Bleibt der Inhalt im Bildschirm? Funktionieren Menü, Telefonnummer und Kontaktformular? Prüfen Sie auch Leistungs- und Karriereseiten, nicht nur die Startseite.

Google nutzt die mobile Version des Inhalts für Indexierung und Ranking und empfiehlt responsives Webdesign. Eine bestimmte Position für Ihre Website ist damit nicht zugesagt. [Quelle: Mobile-First-Indexierung, Google Search Central]

Gezielt verbessern oder neu aufbauen? Ein korrigiertes Layout oder ein geeignetes Template kann reichen. Lassen Sie zunächst prüfen, ob das vorhandene System die mobile Darstellung zuverlässig unterstützt und welche Inhalte und Funktionen übernommen werden müssen.

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Zeichen 2: Ihre Website baut sich langsam auf oder reagiert verzögert

Ein sichtbarer Stillstand ist ein Anlass zur Prüfung. Eine einzige pauschale Ladezeit sagt aber nicht, wie Ihre Seite auf verschiedenen Geräten funktioniert. Nutzen Sie PageSpeed Insights und unterscheiden Sie diese Messwerte:

Die Werte dazwischen zeigen Verbesserungsbedarf. Reale Nutzungsdaten können bei wenig besuchten Seiten fehlen. Ein Laborlauf ist dann eine Diagnosehilfe, keine Messung aller Besucher. [Quelle: PageSpeed Insights: Messwerte und Grenzwerte]

Mögliche Reparaturen: Bilder passend skalieren und komprimieren, unnötige Erweiterungen nach Funktionsprüfung entfernen, Caching prüfen und Bilder weiter unten erst bei Bedarf laden. Das große Einstiegsbild sollten Sie nicht pauschal verzögert laden. [Quelle: Web.dev zur LCP-Optimierung]

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Zeichen 3: Rechtliche Angaben oder Datenschutzeinstellungen sind ungeklärt

Ein alter Internetauftritt ist nicht allein wegen seines Alters datenschutzwidrig. Prüfen Sie die tatsächlich eingesetzten Funktionen und Datenflüsse:

  • Impressum: Stimmen Betrieb, Anschrift und weitere erforderliche Pflichtangaben? Die Angaben müssen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. [Quelle: DDG § 5; DSGVO Art. 13]
  • Datenschutzhinweise: Decken sie etwa Kontaktformular, Hosting und eingebundene Dienste ab? Die Informationspflichten richten sich nach der konkreten Verarbeitung. [Quelle: DDG § 5; DSGVO Art. 13]
  • Cookies und ähnliche Zugriffe: Prüfen Sie vor ihrem Einsatz, ob eine Einwilligung erforderlich ist. § 25 TDDDG enthält Ausnahmen, unter anderem für technisch unbedingt erforderliche Zugriffe für einen ausdrücklich gewünschten Dienst. [Quelle: TDDDG § 25]
  • Externe Schriften und Einbettungen: Ermitteln Sie, welche Verbindungen zu Dritten entstehen und auf welcher Grundlage Daten verarbeitet werden. Lokal gespeicherte Schriften können eine externe Verbindung vermeiden; die gesamte Website wird dadurch nicht automatisch rechtlich geprüft.

Ein fehlender Link oder ein automatischer Prüfhinweis ist ein Anlass zur Klärung. Ein technischer Website-Check kann keine abschließende rechtliche Bewertung ersetzen.

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Zeichen 4: Gestaltung und Inhalte erschweren die Nutzung

Kleine Schrift, überladene Seiten oder eine unklare Struktur erschweren die Orientierung. Prüfen Sie konkret: Finden Besucher die angebotenen Arbeiten, Ihr Einzugsgebiet, Referenzbilder und Kontaktmöglichkeiten? Sind Formulare auch mit der Tastatur bedienbar?

Kontrollieren Sie alte Animationen wie Flash-Inhalte auf ihre tatsächliche Funktion. Stockfotos sind nicht automatisch ein Fehler; aussagekräftige Bilder Ihrer eigenen Arbeiten helfen jedoch, das Angebot zu verstehen. Ein Hinweis wie „Letzte Aktualisierung: März 2019“ ist ein Anlass, die Angaben zu prüfen, kein Beweis für eine unbrauchbare Website.

Oft lässt sich gezielt nachbessern: Schrift, Abstände, Navigation und einzelne Vorlagen können überarbeitet werden. Vor einem Neuaufbau sollten Aufwand, technische Grenzen und der Erhalt vorhandener Texte, Bilder und Funktionen geklärt sein.

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Zeichen 5: Sie werden bei Google nicht gefunden

Prüfen Sie zunächst in der Google Search Console, ob wichtige Seiten indexiert sind und für welche Suchanfragen sie erscheinen. Eine einzelne Suche nach Ihrem Betrieb oder Gewerk liefert noch kein vollständiges Bild Ihrer Sichtbarkeit.

Direkt prüfen: Stimmt das Google-Unternehmensprofil? Sind Kategorie, Leistungen, Kontaktangaben und Öffnungszeiten vollständig? Für lokale Ergebnisse nennt Google Relevanz, Entfernung und Bekanntheit; vollständige, korrekte Informationen helfen bei der Zuordnung. Eine bestimmte Position ist damit nicht zugesagt. [Quelle: Google-Hilfe zu lokalen Rankings]

Bewertungen: Bitten Sie Kunden neutral um ehrliches Feedback, ohne Gegenleistung und ohne nur zufriedene Kunden auszuwählen. [Quelle: Google-Richtlinie zu unechten Interaktionen]

Weitere Arbeit: Beschreiben Sie Ihre tatsächlichen Leistungen und das Einsatzgebiet verständlich. Eigene Ortsseiten sollten konkrete Informationen zum jeweiligen Gebiet liefern. Prüfen Sie technische Hindernisse und den Nutzen vorhandener Seiten, bevor Sie zusätzliche Seiten anlegen.

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Was tun: gezielt verbessern oder neu aufbauen?

Gezielte Verbesserungen sind sinnvoll, wenn das System wartbar ist, die benötigten Funktionen unterstützt und sich die gefundenen Fehler mit überschaubarem Aufwand beheben lassen. Beginnen Sie bei Problemen, die Anfragen oder die Bedienung konkret verhindern.

Einen Neuaufbau prüfen sollten Sie, wenn das vorhandene System die erforderlichen Änderungen nicht zuverlässig ermöglicht oder eine nachvollziehbare Gesamtkalkulation dafür spricht. Drei Auffälligkeiten oder ein Alter von fünf Jahren sind für sich keine Entscheidungsregel. Auch wenige Anfragen können andere Ursachen haben, etwa geringe Nachfrage oder unklare Leistungen.

Lassen Sie für beide Wege Umfang und Folgekosten festhalten. Inventarisieren Sie vorher Texte, Bilder, Downloads, Formulare und bestehende URLs. Ein Neuaufbau sollte diese Inhalte und Funktionen gezielt übernehmen; geänderte Adressen brauchen eine Weiterleitungsplanung.

Bei meinBetrieb online kostet eine neue Website einmalig 800 Euro für eine Seite oder 1.200 Euro für 5 bis 7 Unterseiten. Hosting und Domain sind separat, über uns zusammen ab 15 Euro pro Monat; Wartung ist optional ab 49 Euro pro Monat. Endpreise ohne Umsatzsteuerausweis gemäß § 19 UStG. [Quelle: Preisliste von meinBetrieb online, Stand 09.10.2026] [Quelle: Impressum: Umsatzsteuer]

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