Website Relaunch7 Min. Lesezeit6. August 2026von Lukas Lavicka

Website-Relaunch für Handwerksbetriebe: wann er sich lohnt, was er kostet, worauf es ankommt

Ein Website-Relaunch ist der Neubau einer bestehenden Website: neue Struktur, neue Technik, neue Texte, gleiche Domain. Er lohnt sich, wenn die Seite auf dem Handy nicht mehr sauber läuft, langsam lädt oder inhaltlich überholt ist. Bei meinBetrieb online kostet er 700 oder 1.000 Euro, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte.

TL;DRDas Wichtigste in Kürze

Ein Website-Relaunch ist der Neubau einer bestehenden Website: neue Struktur, neue Technik, neue Texte, gleiche Domain. Er lohnt sich, wenn die Seite auf dem Handy nicht mehr sauber läuft, langsam lädt oder inhaltlich überholt ist. Bei meinBetrieb online kostet er 700 oder 1.000 Euro, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte.

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Was ein Website-Relaunch ist und was nicht

Ein Website-Relaunch ist der Neubau eines bestehenden Auftritts. Die Domain bleibt, also der Name, unter dem Ihr Betrieb im Netz zu finden ist. Alles darunter wird neu aufgesetzt: Seitenstruktur, Gestaltung, Texte und Technik.

Drei Begriffe werden dabei häufig vermischt, und der Unterschied entscheidet über Aufwand und Preis:

  • Überarbeitung. Der Aufbau bleibt, einzelne Teile werden erneuert: frische Fotos, neue Leistungstexte, aktualisierte Angaben.
  • Relaunch. Die Seite wird neu gebaut, die Domain bleibt. Struktur und Adressen der Unterseiten ändern sich dabei meist.
  • Umzug. Die Seite bleibt inhaltlich gleich und wechselt nur den Anbieter, bei dem sie liegt. Technisch ähnlich heikel wie ein Relaunch.
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Woran Sie merken, dass ein Relaunch fällig ist

Es gibt kein Alter, ab dem eine Website automatisch ersetzt gehört. Es gibt aber Signale, die Sie in zehn Minuten selbst prüfen können. Nehmen Sie Ihr Handy und gehen Sie die Punkte durch.

  • Die Seite lässt sich auf dem Handy nur mit Zoomen bedienen. 64 Prozent der Google-Suchen kommen vom Smartphone [Quelle: SISTRIX 2021].
  • Der Aufbau dauert spürbar lang. Steigt die Ladezeit auf über 3 Sekunden, springen 53 Prozent der Besucher auf dem Handy ab [Quelle: Google/SOASTA 2016]. Zählen Sie einfach mit.
  • Die Telefonnummer ist nicht antippbar. Eine Nummer, die sich nicht mit einem Fingertipp wählen lässt, kostet den bequemsten Weg zum Gespräch.
  • Inhalte stimmen nicht mehr. Leistungen, die Sie längst nicht mehr anbieten. Mitarbeiter, die nicht mehr im Betrieb sind.
  • Der Browser zeigt eine Warnung vor der Seite. Das deutet auf eine fehlende Verschlüsselung hin, erkennbar am fehlenden Schloss neben der Adresse.
  • Sie kommen an die Inhalte nicht heran und erreichen niemanden, der es kann.
  • Die Seite ist bei Google kaum auffindbar. Suchen Sie Ihren Betriebsnamen plus Ort. Rund 99 Prozent der Klicks entfallen auf die erste Ergebnisseite [Quelle: Backlinko 2023].

Drei oder mehr Treffer sprechen für einen Neubau, ein oder zwei lassen sich meist mit einer Überarbeitung erledigen. Der kostenlose Website-Check prüft die technischen Punkte in 60 Sekunden.

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Relaunch oder Überarbeitung: so entscheiden Sie

Die Frage lautet nicht, was schöner wäre, sondern was das vorhandene Fundament noch trägt. Vier Prüffragen führen zu einer belastbaren Antwort.

PrüffrageÜberarbeitung reichtRelaunch sinnvoll
Handy-Darstellungläuft sauber, nur Inhalte veraltetBedienung nur mit Zoomen möglich
Ladezeitunter 3 Sekundendeutlich darüber, auch nach Bildoptimierung
PflegbarkeitSie oder ein Dienstleister kommen an die Inhaltekein Zugang, kein Ansprechpartner, unbekanntes System
StrukturLeistungen und Kontakt sind in zwei Klicks erreichbargewachsener Aufbau, den niemand mehr durchschaut

Faustregel: Trägt die Technik und sind nur die Inhalte alt, ist die Überarbeitung der günstigere Weg. Sind Darstellung, Tempo oder der fehlende Zugang das Problem, kostet das Flicken am Ende mehr als der Neubau. Eine ausführliche Prüfliste steht im Ratgeber Woran Sie erkennen, dass Ihre Website veraltet ist.

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Der wichtigste Punkt: alte Adressen müssen auf die neuen zeigen

Wenn Sie aus diesem Text nur einen Punkt mitnehmen, dann diesen. Er wird beim Relaunch am häufigsten übersehen und lässt sich später am schwersten nachholen.

Jede Unterseite hat eine eigene Adresse. Nicht nur Ihre Startseite. Auch ihrbetrieb.de/leistungen, ihrbetrieb.de/kontakt oder ihrbetrieb.de/badsanierung sind eigenständige Adressen. Diese Adressen stehen an Stellen, die Sie nicht mehr in der Hand haben: in den Google-Ergebnissen, in Branchenverzeichnissen, in E-Mails, die Sie vor drei Jahren geschrieben haben, auf dem QR-Code auf Ihrem Transporter, in einem Beitrag der örtlichen Zeitung.

Beim Neubau ändern sich diese Adressen fast durchgängig. Aus einer Sammelseite werden drei Leistungsseiten, aus ihrbetrieb.de/leistungen wird ihrbetrieb.de/badsanierung. Die alte Adresse existiert danach nicht mehr.

Was ein Besucher dann sieht. Eine Fehlerseite mit dem Hinweis, dass die Seite nicht gefunden wurde. Er weiß nicht, dass Sie umgebaut haben. Er sieht nur, dass da nichts ist, und geht zurück zur Ergebnisliste.

Das Gegenmittel heißt Weiterleitung. Stellen Sie sich einen Werkstattumzug vor: Sie ziehen zwei Straßen weiter und stellen ein Schild an die alte Tür, das den neuen Weg zeigt. Genau das macht eine Weiterleitung. Wer die alte Adresse aufruft, landet ohne Umweg auf der passenden neuen Seite und merkt vom Umbau nichts.

In der Fachsprache heißt diese dauerhafte Weiterleitung 301, gelegentlich auch Redirect. Die Zahl ist nichts weiter als der technische Code für „dauerhaft umgezogen“. Sie müssen den Begriff nicht kennen. Wenn ein Anbieter ihn im Angebot verwendet, wissen Sie jetzt, wovon er spricht, und können nachfragen, ob die Einrichtung im Preis enthalten ist.

Was Weiterleitungen leisten und was nicht. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass bestehende Adressen nicht ins Leere laufen: Besucher kommen an, Verweise von außen führen weiter zu Ihnen, und Google findet zu jeder alten Adresse eine neue. Sie sind keine Zusage auf Positionen in den Suchergebnissen. Wie Google die neue Seite bewertet, entscheidet Google selbst, nach eigenen Kriterien und in einem Zeitraum, den niemand von außen festlegt. Wer Ihnen zusagt, dass Ihre Platzierungen durch Weiterleitungen erhalten bleiben, sagt mehr zu, als er wissen kann. Umgekehrt gilt: Ohne Weiterleitungen geben Sie bestehende Einstiegswege auf, ohne dass es dafür einen Grund gäbe.

So prüfen Sie es in drei Schritten:

  1. Vor dem Umbau: eine Liste aller vorhandenen Adressen erstellen lassen. Das ist eine Datei, keine Kunst, und Ihr Anbieter kann sie liefern.
  2. Während des Umbaus: zu jeder alten Adresse die passende neue benennen. Wo es keine Entsprechung gibt, wird auf die thematisch nächste Seite geleitet.
  3. Nach dem Umschalten: zehn alte Adressen aus der Liste im Browser aufrufen. Landen Sie auf einer sinnvollen Seite, sitzt die Sache. Landen Sie auf einer Fehlerseite, fehlt eine Weiterleitung.
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Was sonst schiefgehen kann und wie Sie es verhindern

Fünf Punkte, die sich mit einer Frage vor der Beauftragung erledigen lassen.

  • Inhalte gehen verloren. Referenztexte, Projektfotos, Kundenstimmen aus zehn Jahren. Dagegen hilft eine Sicherung der alten Seite, bevor etwas abgeschaltet wird.
  • Der Betrieb ist zwischenzeitlich nicht erreichbar. Die neue Seite gehört auf eine Testadresse und wird erst umgeschaltet, wenn sie fertig ist. Die alte läuft bis dahin weiter.
  • Das E-Mail-Postfach fällt aus. Domain und E-Mail hängen häufig zusammen. Wird die Domain verschoben, ohne die Postfach-Einstellungen mitzunehmen, steht die Post still.
  • Impressum und Datenschutzerklärung werden ungeprüft übernommen. Beide müssen zu dem passen, was auf der neuen Seite tatsächlich eingebunden ist.
  • Die Testversion bleibt für Google sichtbar. Die Baustellen-Version gehört während des Baus gesperrt und nach dem Umschalten wieder freigegeben.

Ein Relaunch ist kein Risikoprojekt, wenn die Reihenfolge stimmt: erst sichern, dann bauen, dann weiterleiten, dann umschalten, dann prüfen.

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Was Sie vorher sichern sollten

Diese sechs Dinge gehören zusammengetragen, bevor am alten Auftritt etwas verändert wird. Rechnen Sie mit ein bis zwei Stunden [SCHÄTZUNG].

  • Texte. Alle Seiten der alten Website als PDF oder Ausdruck, auch die, die Sie nicht übernehmen wollen.
  • Bilder. Die Originaldateien, nicht die kleingerechneten Versionen von der Website.
  • Die Adressliste. Siehe oben, Grundlage für die Weiterleitungen.
  • Zugänge. Zu Hosting, Redaktionssystem, Domainverwaltung und Postfach. Erfahrungsgemäß der Punkt, der am längsten dauert, wenn der frühere Dienstleister nicht mehr erreichbar ist.
  • Die Domain selbst. Klären Sie, auf wessen Namen sie registriert ist. Steht dort nicht Ihr Betrieb, gehört das vor dem Relaunch geradegezogen.
  • Zugang zum Google-Unternehmensprofil. Dort steht die verlinkte Adresse Ihrer Website, die nach dem Relaunch aktualisiert wird.
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Ablauf und Dauer

Bei uns läuft ein Relaunch in fünf Schritten. Ihr Anteil liegt bei rund ein bis zwei Stunden [SCHÄTZUNG], der Rest ist unsere Arbeit.

  1. Bestandsaufnahme. Was soll bleiben, was fällt weg, wie lautet die Liste der bestehenden Adressen.
  2. Inhalte. Sie liefern Stichpunkte zu Leistungen, Einzugsgebiet und Betrieb sowie Fotos, wenn vorhanden. Die Texte formulieren wir.
  3. Aufbau. Die neue Seite entsteht auf einer Testadresse, die alte bleibt derweil online.
  4. Weiterleitungen und Umschaltung. Zu jeder alten Adresse wird die neue hinterlegt, danach wird umgeschaltet.
  5. Prüfung und Übergabe. Stichproben auf den alten Adressen, Google-Unternehmensprofil aktualisieren, Einweisung, Zugänge übergeben.

Dauer: ca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte. Der Bezugspunkt zählt: Die Uhr läuft ab dem Moment, in dem Stichpunkte, Fotos und Zugänge vorliegen.

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Was ein Website-Relaunch kostet

Der Preis hängt an drei Größen: der Anzahl der Seiten, der Frage, wer die Texte schreibt, und den Erweiterungen wie Blog oder Terminbuchung. Am Markt sind für einen Relaunch ähnliche Spannen üblich wie für einen ersten Auftritt, also grob 800 bis 3.000 Euro bei freien Webdesignern und 3.000 bis 8.000 Euro bei Agenturen [SCHÄTZUNG]. Bei meinBetrieb online sind es dieselben zwei Pakete wie für eine erste Website [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]:

PaketPreisUmfangFertig in
Visitenkarte700 €eine Seite mit allen wichtigen Angaben, Kontaktformular, Impressum und Datenschutzerklärungca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte
Werkzeugkoffer1.000 €5 bis 7 Unterseiten, Texterstellung, Einrichtung des Google-Unternehmensprofils, 60 Tage Unterstützung nach dem Startca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte

Beides sind Endpreise und einmalig. Was die beiden Arbeitsschritte bedeuten, die nur beim Relaunch anfallen, also Bestandsaufnahme und Weiterleitungen, wird vor der Beauftragung schriftlich beziffert. Getrennt davon laufen Hosting und Domain: über uns ab 15 Euro pro Monat, oder Sie behalten Ihren bisherigen Anbieter [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]. Erweiterungen wie Blog-System oder Karriere-Bereich sind Zusatzleistungen mit festen Preisen und werden vorher schriftlich beziffert.

Was Sie dafür bekommen: einen Auftritt, der auf dem Handy sauber läuft, schnell aufbaut und den aktuellen Stand Ihrer Leistungen zeigt. Und er gehört Ihnen, mitsamt Inhalten und Zugängen, ohne Bindung an ein monatliches System. Den vollständigen Preisvergleich finden Sie im Ratgeber Website erstellen lassen: Preise und Kosten, den Leistungsumfang auf der Seite Neue Website.

mB

Geschrieben von meinBetrieb online

Wir bauen Websites für Handwerksbetriebe, mobiloptimiert, schnell und bei Google sichtbar. Festpreis, fertig in ca. 7 Tagen.

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Erst prüfen, dann entscheiden

Bevor Sie über einen Relaunch entscheiden, sehen Sie sich an, wo Ihre bestehende Seite technisch steht. Der Website-Check prüft Handy-Darstellung, Ladezeit, Verschlüsselung und Auffindbarkeit in 60 Sekunden, kostenlos und ohne Anmeldung.

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