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Handwerker-Website-Check: So prüfen und verstehen Sie Ihre Ergebnisse

Unser kostenloser Website-Check prüft technische Hinweise Ihrer öffentlich erreichbaren Website. Sie geben die Adresse ein und erhalten eine erste Auswertung. Der Check ruft den Seitencode ab; er simuliert keinen vollständigen Besuch im Browser. Hier erfahren Sie, was die Ergebnisse aussagen und welche Punkte Sie anschließend selbst testen sollten.

Merkblatt
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Thema
Bei Google gefunden werden
Veröffentlicht
23. Februar 2026
Aktualisiert
9. Oktober 2026
Lesezeit
6 Min.
Wasserwaage, digitaler Messschieber ohne Anzeige, Prüfspiegel mit orangem Griff und kleine Taschenlampe auf einer Betonwerkbank
Symbolbild, KI-generiert

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Was der Website-Check prüft

Der Check fasst seine Hinweise in vier Bereichen zusammen. Die Ampelfarben zeigen, wo sich eine genauere Prüfung lohnt. Sie bewerten die erkannten technischen Merkmale, nicht die Qualität Ihres Betriebs oder die Zahl möglicher Anfragen.

1. Ladezeit (Performance)

Der Check misst, wie lange der Abruf des HTML-Dokuments dauert, und sucht technische Hinweise zu Bildern und eingebundenen Ressourcen. Das ist nicht die vollständige Ladezeit einschließlich Darstellung und Bedienbarkeit im Browser.

Nachprüfen: Große Bilder, unnötige Erweiterungen oder langsame Serverantworten können Ansatzpunkte sein. Ob sie auf Ihrer Seite tatsächlich bremsen, zeigt ein zusätzlicher Test mit PageSpeed Insights. Dort werden Labordiagnosen und, soweit verfügbar, Daten realer Besuche unterschieden. [Quelle: PageSpeed Insights: Messwerte und Grenzwerte]

2. Mobile-Tauglichkeit

Der Check erkennt unter anderem, ob eine Viewport-Angabe für mobile Bildschirme vorhanden ist. Das ist ein technischer Hinweis, kein Nachweis für eine vollständig bedienbare mobile Website. Öffnen Sie die Seite zusätzlich am Handy und testen Sie Schrift, Navigation, Telefonnummer und Formular.

Google nutzt für Indexierung und Ranking die mobile Inhaltsversion. Das begründet die Prüfung der mobilen Darstellung, aber keinen garantierten Ranggewinn. [Quelle: Mobile-First-Indexierung, Google Search Central]

3. SEO-Grundlagen

Der Check sucht unter anderem Seitentitel, Meta-Beschreibung, Hauptüberschriften und Alternativtexte im abgerufenen HTML. Fehlende Angaben sollten Sie im Zusammenhang mit der jeweiligen Seite prüfen. Ein dekoratives Bild braucht beispielsweise keine inhaltliche Bildbeschreibung.

Nachprüfen: Beschreibt der Titel Ihre Leistung? Ist die Hauptüberschrift verständlich? Geben aussagekräftige Bilddateinamen und passende Bildbeschreibungen Orientierung? Der Check bewertet nicht, ob Ihre Texte fachlich richtig sind, und sagt keine Google-Position voraus.

4. Sicherheit (SSL, DSGVO)

Der Check untersucht HTTPS, bestimmte Sicherheitsheader und Hinweise auf rechtliche Seiten. Ein vorhandener Datenschutzlink belegt nicht, dass alle Datenverarbeitungen korrekt beschrieben oder eingestellt sind. Die Prüfung ersetzt weder einen umfassenden Sicherheitstest noch eine rechtliche Bewertung.

Nachprüfen: Funktionieren die Links zu Impressum und Datenschutzhinweisen? Passen die Angaben zum Betrieb und zu Formularen oder eingebundenen Diensten? Bei Cookies und ähnlichen Zugriffen ist zu prüfen, ob eine Einwilligung erforderlich ist. [Quelle: DDG § 5; DSGVO Art. 13] [Quelle: TDDDG § 25]

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Wie Sie die Ergebnisse lesen

Grün: Bei den erkannten Merkmalen gibt es weniger Auffälligkeiten. Testen Sie trotzdem Kontaktwege, Inhalte und mobile Bedienung. Nach Änderungen oder neuen Diensten lohnt sich eine erneute Prüfung.

Gelb: Lesen Sie die einzelnen Hinweise und prüfen Sie deren Bedeutung für Ihre Website. Eine fehlende Bildbeschreibung und ein defektes Kontaktformular verlangen unterschiedliche Prioritäten.

Rot: Prüfen Sie zunächst, ob der Befund reproduzierbar ist und was konkret nicht funktioniert. Die Farbe belegt weder Kundenverlust noch einen Rechtsverstoß und entscheidet nicht über einen Neuaufbau.

Kein auswertbares Ergebnis: Ein nicht erreichbarer Server oder ein Schutz gegen automatische Abrufe kann die Analyse verhindern. Prüfen Sie die Adresse und öffnen Sie die Website selbst. Ein blockierter Abruf ist keine Qualitätsbewertung.

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Was sind gute Werte?

Unser eigener Check und Google PageSpeed Insights verwenden unterschiedliche Verfahren. Vergleichen Sie deshalb nur Werte desselben Werkzeugs. Für den eigenen Score gilt die folgende Ampel; für Lighthouse gelten dessen offizielle Grenzen:

PrüfungGrün / gutGelb / VerbesserungsbedarfRot / schlecht
Eigener Website-Check: Punktzahl80 bis 10050 bis 790 bis 49
PageSpeed / Lighthouse Mobile90 bis 10050 bis 890 bis 49
PageSpeed / Lighthouse Desktop90 bis 10050 bis 890 bis 49
Ladeverhalten: LCP in PageSpeedbis 2,5 Sekundenmehr als 2,5 bis 4 Sekundenmehr als 4 Sekunden
Mobile Bedienung: eigener PraxistestInhalte und Kontaktwege bedienbareinzelne korrigierbare Hindernissewichtige Funktionen nicht bedienbar
HTTPS: Verbindung prüfenverschlüsselt, ohne ZertifikatsfehlerEinzelfehler untersuchenunverschlüsselt oder Zertifikatsfehler

Die Lighthouse-Grenzen gelten für mobile und Desktop-Berichte. Die erreichbare Punktzahl kann unter unterschiedlichen Testbedingungen schwanken. [Quelle: Lighthouse-Leistungsbewertung]

LCP beschreibt den Zeitpunkt, zu dem der größte sichtbare Inhalt erscheint. Dieser Messwert ist nicht die HTML-Abrufzeit unseres Checks. Der mobile Praxistest und die HTTPS-Zeile sind praktische Prüfkriterien, keine zusätzlichen Google-Scores. [Quelle: PageSpeed Insights: Messwerte und Grenzwerte]

HTTPS schützt die Übertragung, ist aber kein Gütesiegel für Inhalt oder Seriosität. [Quelle: Chrome-Hilfe zur Verbindungssicherheit]

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Was Sie mit dem Ergebnis machen

Alles grün: Prüfen Sie nun Inhalte und Funktionen. Sind Leistungen und Einsatzgebiet aktuell? Gehen Formularanfragen ein? Funktioniert die Seite am Handy? Ein guter technischer Hinweis ersetzt diese Kontrollen nicht.

Überwiegend gelb: Lassen Sie die relevanten Fehler und den Aufwand einer gezielten Reparatur benennen. Vergleichen Sie diesen Umfang mit einem möglichen Neuaufbau einschließlich Inhaltsübernahme und Folgekosten. Eine pauschale Grenze von 500 Euro sagt darüber nichts aus.

Viel rot: Klären Sie die Ursachen. Auch mehrere Hinweise können durch eine einzelne Konfiguration ausgelöst werden. Eine neue Website kommt erst in Betracht, wenn die technische Prüfung und der Kostenvergleich dafür sprechen.

Gar keine Website: Halten Sie zuerst Leistungen, Einsatzgebiet, Kontaktwege, benötigte Funktionen und vorhandene Fotos fest. Für unsere angebotenen Website-Pakete sind ca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte vorgesehen. [Quelle: Preisliste von meinBetrieb online, Stand 09.10.2026]

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So gehen Sie vor

  1. Check starten: Geben Sie die vollständige Website-Adresse ein und warten Sie auf das Ergebnis. Die Dauer hängt von der Erreichbarkeit der Seite ab.
  2. Hinweise lesen: Achten Sie auf die einzelnen Befunde und die Grenzen der Analyse.
  3. Selbst nachprüfen: Öffnen Sie wichtige Seiten am Handy, testen Sie Kontaktwege und ergänzen Sie bei Ladeproblemen einen PageSpeed-Bericht.
  4. Prioritäten festlegen: Beheben Sie zuerst bestätigte Fehler, die wichtige Funktionen oder die Erreichbarkeit beeinträchtigen.
  5. Umsetzung entscheiden: Holen Sie einen klaren Umfang für Reparaturen oder einen begründeten Neuaufbau ein und prüfen Sie danach erneut.

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