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Karriereseiten-Checkliste: Mitarbeiter finden im Handwerk

Diese Checkliste nennt 15 Punkte, die eine Karriereseite im Handwerk abdecken sollte, von der Berufsbezeichnung bis zum Bewerbungsweg. Drei Punkte stehen offen auf dieser Seite, die übrigen zwölf im PDF. Sie richtet sich an Betriebe, die Mitarbeiter finden und Ausbildungsplätze besetzen wollen. Der Download ist kostenlos und setzt eine E-Mail-Adresse voraus.

Drei Punkte, die Sie sofort prüfen können

Konkrete Angaben statt Wir suchen Verstärkung

Berufsbezeichnung, Startzeitpunkt und Einsatzgebiet gehören auf die Seite. Ein Einzeiler beantwortet keine einzige Frage.

Echte Fotos aus Ihrem Betrieb

Ein Handyfoto vom Team vor dem Fahrzeug wirkt glaubwürdiger als ein gekauftes Motiv mit fremden Gesichtern. Bei erkennbaren Mitarbeitenden brauchen Sie deren schriftliche Einwilligung.

Erstkontakt in unter einer Minute

Name, Telefonnummer, ein Satz. Kein Anschreiben, kein dreiseitiges Formular, dafür mehrere Wege zur Auswahl.

Zwölf weitere Punkte im PDF

Jeder Punkt im PDF mit einer kurzen Begründung und einem Beispielsatz, den Sie übernehmen können.

Berufsbezeichnung ausgeschrieben statt abgekürzt
Ausbildungsinhalte nach Lehrjahren beschrieben
Perspektive nach dem Gesellenbrief benannt
Ansprechpartner mit Namen und Telefonnummer
Ausbildungsvergütung genannt
Arbeitszeiten, Einsatzgebiet und Fahrzeiten
Angaben, die auch Eltern ohne Handwerksbezug verstehen
Karriereseite in der Hauptnavigation
Antwortzeit zugesagt und eingehalten
Datum der letzten Aktualisierung sichtbar
Telefonnummer klickbar, WhatsApp als zweiter Weg
Ladezeit und Darstellung auf dem Handy geprüft

Komplette Checkliste als PDF herunterladen

Alle 15 Punkte mit Erklärungen und Umsetzungstipps, kostenlos in Ihr Postfach.

Fachkraft oder Azubi: zwei Suchanlässe, zwei Texte

Die Checkliste deckt beide Fälle ab, weil sie sich stärker unterscheiden, als es auf den ersten Blick wirkt. Wer eine Fachkraft anspricht, schreibt für jemanden, der den Beruf kennt. Dort zählen Einsatzgebiet, Fahrzeiten, Werkzeug, Fahrzeug und die Frage, wer die Baustelle führt.

Bei der Azubi-Suche liest jemand mit, der den Beruf noch nicht kennt, und häufig lesen die Eltern mit. Das BIBB benennt es ausdrücklich als besondere Herausforderung, die Eltern zu erreichen, gerade in Elternhäusern ohne Bezug zum Handwerk [Quelle: BIBB, Pressemitteilung "Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen", 18.10.2018, abgerufen 06.08.2026]. Für den Text heißt das: Berufsbezeichnung ausschreiben, Dauer und Berufsschule nennen, die Ausbildungsinhalte nach Lehrjahren beschreiben und benennen, was nach dem Gesellenbrief möglich ist. Ausbildungsinhalte und Perspektive wiegen hier schwerer als die Gehaltszeile, die trotzdem hingehört.

Dass es Bewegung gibt, zeigen die Zahlen: Im Handwerk wurden 2025 rund 132.600 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 1,0 Prozent mehr als im Vorjahr [Quelle: ZDH, Kennzahlen des Handwerks 2025, Stichtag Handwerksrollen 31.12.2025, Stand Juni 2026, abgerufen 06.08.2026]. Bundesweit blieben zum 30. September 2025 rund 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, gut 21 Prozent weniger als im Jahr davor [Quelle: BIBB, Pressemitteilung vom 10.12.2025, Erhebung zum 30.09.2025, abgerufen 06.08.2026]. Ob ein Betrieb in dieser Bewegung vorkommt, entscheidet sich unter anderem daran, ob seine Website die Fragen beantwortet. 64 Prozent der Google-Suchen in Deutschland kommen vom Smartphone [Quelle: SISTRIX 2021], gelesen wird die Seite also überwiegend unterwegs.

Was die Checkliste leistet und was nicht

Sie ist eine Arbeitsliste zum Abhaken. Sie hilft dabei, eine Karriereseite vollständig zu machen, und zeigt, welche Angaben in der Praxis am häufigsten fehlen. Dafür brauchen Sie weder Agentur noch Technikkenntnisse, die meisten Punkte sind Textarbeit.

Was sie nicht leistet: Sie sagt nichts darüber aus, ob und wie schnell sich jemand bei Ihnen bewirbt. Das hängt von Ihrer Region, Ihrem Gewerk, dem Wettbewerb vor Ort und davon ab, was Sie tatsächlich bieten.

Häufige Fragen zur Karriereseite

Was gehört auf eine Karriereseite im Handwerk?+

Vier Blöcke reichen: wer Sie sind (Größe, Schwerpunkt, seit wann), welche Stellen und Ausbildungsberufe offen sind, wie der Arbeitstag konkret aussieht (Beginn, Einsatzgebiet, Fahrzeiten, Bereitschaft) und wie man sich meldet. Dazu zwei bis drei eigene Fotos und ein Ansprechpartner mit Namen. Alles Weitere ist Ausbau.

Wie unterscheidet sich die Azubi-Suche von der Suche nach Fachkräften?+

Eine Fachkraft kennt den Beruf, ein Azubi noch nicht, und häufig lesen die Eltern mit. Für die Azubi-Suche heißt das: Berufsbezeichnung ausschreiben, Dauer und Berufsschule nennen, die Ausbildungsinhalte nach Lehrjahren beschreiben und sagen, was nach dem Gesellenbrief möglich ist. Bei Fachkräften stehen dagegen Einsatzgebiet, Fahrzeiten, Werkzeug und Fahrzeug im Vordergrund.

Was kostet ein Karriere-Bereich bei meinBetrieb online?+

299 Euro einmalig, als Zusatzleistung zu einem der beiden Pakete [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]. Die Pakete selbst kosten 800 Euro (Visitenkarte) und 1.200 Euro (Werkzeugkoffer), beides Endpreise, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte. Der Karriere-Bereich ist in den Paketpreisen nicht enthalten und wird vor der Beauftragung schriftlich beziffert.

Bekomme ich mit einer Karriereseite mehr Bewerbungen?+

Das kann Ihnen seriös niemand zusagen. Ob sich jemand meldet, hängt von Ihrer Region, Ihrem Gewerk, dem Wettbewerb vor Ort und davon ab, was Sie tatsächlich bieten. Zusagen lässt sich die Leistung: eine Seite, die die Fragen von Bewerbern beantwortet und auf dem Handy funktioniert. Wer Ihnen dazu eine Zahl nennt, hat sie geschätzt.

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Der ausführliche Ratgeber erklärt jeden Punkt im Zusammenhang. Wenn Sie den Karriere-Bereich bauen lassen möchten: Er ist eine Zusatzleistung für 299 Euro einmalig und kein Bestandteil der beiden Pakete [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].