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Website-Angaben in Google-Profilen: Berliner Suchauswertung 2026

Am 8. August 2026 haben wir Google-Profile aus Suchen nach zwölf handwerksbezogenen Begriffen an sechs Berliner Suchpunkten ausgewertet. Die 71 vollständig übernommenen Abfragen ergaben nach Entfernung mehrfach gefundener Profile 1.178 unterschiedliche Einträge. In den über DataForSEO gespeicherten Profildaten wurde für 215 davon keine Website-URL geliefert, also für 18,3 Prozent. Das beschreibt diese Suchauswahl. Daraus lässt sich weder ableiten, wie viele Berliner Handwerksbetriebe keine Website besitzen, noch ob in jedem betroffenen Google-Profil tatsächlich ein Link fehlte.

Thema
Auswertungen
Veröffentlicht
2. September 2026
Aktualisiert
5. Oktober 2026
Lesezeit
14 Min.
AuswertungMessdatum 08.08.2026
unterschiedliche Einträge
1.178
ohne URL im Datenexport
215

Grundlage: Suchauswertung.

Es ist keine repräsentative Statistik über das Berliner Handwerk.

01

Was der Hauptbefund aussagt

Korrektur vom 5. Oktober 2026. Eine vertiefte Prüfung hat unzutreffende Bezeichnungen und Schlussfolgerungen in der früheren Fassung gezeigt. Wir haben die Aussagen zu Domainarten, Suchgruppen, Handprüfung und technischen Merkmalen berichtigt. Die gespeicherten Zählungen sind unverändert. Es fand keine neue Erhebung statt. Details zur Korrektur.

Die 215 Fälle sind Einträge mit leeren URL- und Domainfeldern im gespeicherten Datenexport. Ein damaliger Screenshot-Abgleich mit der Google-Oberfläche liegt nicht vor. Deshalb behandeln wir das Ergebnis als Auswertung der gelieferten Profildaten. Es ist keine repräsentative Statistik über das Berliner Handwerk.

Im Suchpunkt Mitte beträgt dieser Anteil 9,2 Prozent (n = 238), an den übrigen fünf Suchpunkten 15,7 bis 20,6 Prozent. Diese Unterschiede beschreiben die jeweiligen Suchtreffer, nicht alle Betriebe eines Bezirks.

02

Welche Angaben ausgewertet wurden

URL im Datenexport. Der Datenanbieter DataForSEO lieferte für jedes übernommene Profil unter anderem die Felder url und domain. Gezählt wurden leere Domainfelder. Bei allen 215 betroffenen Profilen war auch das URL-Feld leer. Das tatsächliche Vorhandensein einer Betriebswebsite und der sichtbare Website-Link in Google sind davon getrennte Fragen.

Für Ihren eigenen Betrieb ist der praktische Prüfpunkt der sichtbare Link und sein Ziel. Weiterführend: Was im Google-Unternehmensprofil hinterlegt sein sollte. Diese Empfehlung ist keine gemessene Wirkung der Erhebung.

Abgleich mit einer Host-Liste. Die gespeicherte Domainzeichenfolge wurde gegen eine feste Liste von Baukasten- und Hostingnamen geprüft. Ein Treffer beweist weder das verwendete System noch ein Vertragsmodell. Die frühere Restkategorie „eigene Domain“ war falsch benannt: Sie enthält auch Social-Media- und Verzeichnisadressen.

Automatische Viewport-Erkennung. Im abgerufenen HTML wurde nach einer bestimmten Schreibweise des Viewport-Meta-Tags gesucht. Diese technische Angabe kann die Darstellung auf kleinen Bildschirmen beeinflussen. Das Suchmuster kann gültige Varianten übersehen und ähnlich benannte Tags fälschlich erkennen. Gemessen ist nur das Ergebnis dieser Erkennung, nicht die mobile Bedienbarkeit.

HTTP-Status und Zielprotokoll. Für jeden Profilverweis wurde ein Abruf versucht. Erfasst wurden der Antwortstatus sowie HTTP oder HTTPS nach Weiterleitungen. HTTP 200 ist kein Nachweis für den richtigen Inhalt. Die Zertifikatsprüfung war beim Abruf deaktiviert; ein HTTPS-Wert belegt deshalb keine Prüfung gültiger Zertifikate.

Ladezeit, Gestaltung, Inhaltsqualität und Kundenanfragen wurden nicht untersucht. Aus den Ergebnissen folgt keine Aussage über Auftragsverluste oder die handwerkliche Qualität eines Betriebs.

03

Methode und Datenquelle

Erhebungsstand. Die archivierten Suchabfragen stammen vom 08.08.2026. Die technischen Abrufwerte gehören zu diesem Erhebungslauf. Individuelle Zeitstempel der Websiteabrufe wurden nicht gespeichert. Die Werte beschreiben keinen aktuellen Zustand.

Datenquelle. Über DataForSEO wurden zunächst Google-Maps-Suchergebnisse abgerufen (serp/google/maps/live/advanced), anschließend Profildaten je Kennung (business_data/google/my_business_info/live). Gespeichert sind aufbereitete Ergebnisfelder. Vollständige ursprüngliche API-Antworten und Screenshots der damaligen Google-Anzeige liegen im Erhebungsbestand nicht vor. Feldbeschreibung des Datenanbieters.

Suchbegriffe und Punkte. Die zwölf Suchbegriffe lauteten „Sanitär Heizung“, „Elektriker“, „Maler“, „Dachdecker“, „Tischler“, „Garten und Landschaftsbau“, „Fliesenleger“, „Metallbau“, „Zimmerer“, „Gerüstbau“, „Gebäudereinigung“ und „KFZ Werkstatt“. Gesucht wurde an sechs Punkten: Mitte, Charlottenburg, Spandau, Pankow, Neukölln und Marzahn. Die genauen Koordinaten und Parameter stehen im Datendownload.

Übernommene Abfragen. Von 72 versuchten Abfragen wurden 71 vollständig in den Auswertungskorpus übernommen. Tischler/Marzahn wurde gespeichert, war wegen eines fehlgeschlagenen Profilabrufs jedoch unvollständig und wurde insgesamt ausgeschlossen. Die ausgefallene Kombination verkleinert die Suchgruppe Tischler (n = 93) und den Suchpunkt Marzahn (n = 217).

Tiefe und Deduplikation. Je übernommener Abfrage wurden die ersten 20 Maps-Ergebnisse berücksichtigt. Aus 1.420 Treffern bleiben nach Entfernung von 242 Mehrfachtreffern 1.178 unterschiedliche place_id-Kennungen. Bei Mehrfachfunden blieben die Daten des ersten Fundes erhalten; die Zuordnungen zu Suchpunkten und Suchgruppen wurden ergänzt. Profilkennungen sind keine geprüften Unternehmensidentitäten.

Suchgruppen statt bestätigter Gewerke. Die Zuordnung folgt dem Suchbegriff. Betriebsart und Berliner Betriebssitz wurden nicht für jeden Eintrag geprüft. Die Auswahl enthält auch fachfremde Treffer, darunter ärztliche und kulturelle Profile. Die Tabellen vergleichen deshalb Suchgruppen und Suchpunkte, nicht verlässlich abgegrenzte Gewerke oder Bezirke.

Mehrfachzuordnung. Ein Profil kann in mehreren Suchpunkt- und Suchgruppen-Zeilen stehen. Die Zeilen summieren sich deshalb auf 1.405 beziehungsweise 1.193 Profileinträge. Sie sind keine Aufteilung der 1.178 unterschiedlichen Profile. Innerhalb einer Zeile wird eine Kennung nur einmal gezählt.

Technischer Abruf. Für die 963 Profile mit gelieferter URL wurde je ein Abruf mit iPhone-Kennung und einem Zeitlimit von 20 Sekunden versucht. Gelesen wurden höchstens 400.000 Bytes, ohne JavaScript auszuführen. 895 Abrufe lieferten HTTP 200; 68 lieferten keinen Status 200, also 7,1 Prozent der 963 beziehungsweise 5,8 Prozent aller 1.178 Profile. Darunter fallen Fehlerantworten und ausgebliebene Antworten. Ein solcher Abruf beweist keine dauerhafte Nichterreichbarkeit.

Basis der technischen Anteile. Die 895 erfolgreichen Profilabrufe betreffen 884 unterschiedliche ursprüngliche URL-Zeichenfolgen. Endgültige Ziele nach Weiterleitungen wurden nicht gespeichert und können sich zusätzlich überschneiden. Alle Viewport- und Protokollanteile beziehen sich auf die 895 Abrufe mit HTTP 200, nicht auf einzigartige Websites.

Prüfauswahl. Die persönliche Sichtprüfung umfasste 30 Fälle: 15 mit leerem und 15 mit nichtleerem Domainfeld. Die Auswahl lässt sich mit der gespeicherten Reihenfolge, der Startzahl 20260808 und einer Ziehung zunächst aus der ersten, dann aus der zweiten Gruppe reproduzieren. Die Kriterien und Grenzen der Antworten stehen in Abschnitt 7.

Auswahlgrenzen. Hintere Maps-Ränge und Betriebe ohne Google-Profil fehlen systematisch. Es wurde nicht auf die Zusammensetzung aller Berliner Betriebe gewichtet. Die Auswahl ist nicht repräsentativ; Richtung und Größe der Verzerrung wurden nicht bestimmt.

04

Ergebnis nach Suchpunkt

Die Punkte sind Suchkoordinaten, keine Verwaltungsgrenzen. Ein gefundener Eintrag muss weder im gleichnamigen Bezirk noch nachweislich in Berlin sitzen. Ein Profil kann an mehreren Punkten auftauchen.

SuchpunktProfile (n)ohne URL im ExportViewport nicht erkannt (Basis)HTTP-Ziel (Basis)
Pankow23820,6 % (49)11,7 % (179)14,0 % (179)
Neukölln23920,5 % (49)15,3 % (176)12,5 % (176)
Marzahn21719,8 % (43)14,8 % (162)11,7 % (162)
Spandau23816,8 % (40)14,3 % (182)15,9 % (182)
Charlottenburg23515,7 % (37)9,8 % (183)6,6 % (183)
Mitte2389,2 % (22)14,8 % (203)6,4 % (203)

Quelle: eigene Auswertung der archivierten Daten vom 08.08.2026. „Ohne URL“ bezeichnet leere Datenfelder, nicht unabhängig geprüfte fehlende Profil-Links. Die Klammerzahl in dieser Spalte ist der Zähler; in den beiden technischen Spalten ist sie die Zahl der Profilabrufe mit HTTP 200.

Mitte hat in dieser Suchauswahl den niedrigsten Anteil leerer URL-Felder. Ein gleichmäßiges Gefälle mit der Entfernung zu Mitte ist nicht belegt. Bei der Viewport-Erkennung liegen Mitte mit 14,8 Prozent nicht erkannten Angaben und Charlottenburg mit 9,8 Prozent auseinander. Daraus folgt kein Urteil über die technische Gesamtqualität oder mobile Bedienbarkeit.

Bei den gespeicherten HTTP-Zielanteilen liegen Mitte und Charlottenburg unter Spandau. Das beschreibt das Zielprotokoll der damaligen erfolgreichen Abrufe; Zertifikatsgültigkeit und Sicherheit wurden nicht bewertet.

Weiterführend: Websites für Handwerksbetriebe in Berlin.

05

Ergebnis nach Suchgruppe

Die Bezeichnungen stehen für die jeweiligen Suchbegriffe und deren Treffer. Die tatsächliche Zugehörigkeit zum Gewerk wurde nicht für jeden Eintrag bestätigt; einzelne Treffer sind fachfremd. Daraus entsteht keine Rangliste der Gewerke.

SuchgruppeProfile (n)ohne URL im ExportViewport nicht erkannt (Basis)HTTP-Ziel (Basis)
KFZ11832,2 % (38)18,4 % (76)18,4 % (76)
Maler11125,2 % (28)4,0 % (75)16,0 % (75)
Metallbau9023,3 % (21)19,1 % (68)14,7 % (68)
Fliesenleger10521,0 % (22)13,3 % (75)17,3 % (75)
Elektro11520,0 % (23)13,8 % (87)14,9 % (87)
SHK11716,2 % (19)15,1 % (93)5,4 % (93)
Gebäudereinigung10914,7 % (16)4,7 % (86)2,3 % (86)
Zimmerer5714,0 % (8)27,9 % (43)20,9 % (43)
Garten- und Landschaftsbau10713,1 % (14)5,7 % (87)5,7 % (87)
Tischler9312,9 % (12)17,1 % (76)15,8 % (76)
Dachdecker10012,0 % (12)13,9 % (79)10,1 % (79)
Gerüstbau714,2 % (3)17,5 % (63)9,5 % (63)

Quelle: eigene Auswertung der archivierten Daten vom 08.08.2026. „Ohne URL“ bezeichnet leere Datenfelder, nicht unabhängig geprüfte fehlende Profil-Links. Die Klammerzahl in dieser Spalte ist der Zähler; in den beiden technischen Spalten ist sie die Zahl der Profilabrufe mit HTTP 200.

In der Suchgruppe KFZ beträgt der Anteil leerer URL-Felder 32,2 Prozent, in der Suchgruppe Gerüstbau 4,2 Prozent. Aus den gerundeten Werten ergibt sich ein Verhältnis von etwa 7,7. Bei Zimmerer und Gerüstbau ist die Basis mit 57 beziehungsweise 71 Profilen kleiner als in den meisten übrigen Gruppen. Einzelne Fälle verändern dort den Anteil stärker.

Bei Zimmerer beruht die Viewport-Erkennung auf 43 erfolgreichen Profilabrufen. Die Suchgruppe Maler hat einen höheren Anteil leerer URL-Felder, aber einen niedrigeren Anteil nicht erkannter Viewport-Angaben. Die Merkmale messen unterschiedliche Dinge; aus ihrem Vergleich lässt sich keine mobile Funktionsfähigkeit ableiten.

Weiterführend: Website für eine KFZ-Werkstatt.

06

Drei Schlussfolgerungen, die die Daten nicht tragen

Erstens: keine Quote von Betrieben ohne Website. Die 18,3 Prozent messen leere Felder im gelieferten Profilbestand. Im damaligen Prüfprotokoll sind bei drei von 15 Fällen ohne gelieferte URL Website-Funde vermerkt. Die Fund-URLs und Einzelfallbelege wurden dort nicht dokumentiert. Die Beobachtung ist deshalb als Protokollergebnis zu lesen, nicht als unabhängig nachgewiesene Fehlerquote oder als Korrekturfaktor für den gesamten Korpus.

Zweitens: kein validierter Bestätigungsstatus. Bei neun von 30 Prüffällen lautete der API-Wert „nicht bestätigt“. Drei persönliche Antworten wichen davon ab; keine bestätigte diesen negativen Wert, sechs blieben unklar. Insgesamt wurde der Status bei 16 von 30 Fällen als unklar eingestuft. Das Formular bot allerdings „Ja, wirkt gepflegt“ als Antwort an. Ein gepflegter Eindruck belegt keine formale Bestätigung durch Google. Wir können damit weder entscheiden, welche Antwort korrekt war, noch einen systematischen Fehler der Schnittstelle nachweisen. Der Bestätigungsstatus wird nicht als Ergebnis veröffentlicht.

Drittens: keine belastbare Quote eigener Domains oder eingesetzter Baukästen. Sieben von 1.178 Profilen, also 0,6 Prozent, trafen die verwendete Liste von Baukasten- und Hostingnamen. 956 Einträge, also 81,2 Prozent, lagen außerhalb dieser Liste. Diese Restgruppe wurde zuvor fälschlich „eigene Domain“ genannt. Sie enthält mindestens zwölf Social-Media-, Plattform- oder Verzeichnisadressen. Die übrigen Einträge wurden nicht vollständig neu klassifiziert. Weder 956 noch einfach 956 minus zwölf ist daher eine bestätigte Zahl eigener Websites.

Die historische Vorprobe über zehn Fälle hatte einen Host-Listen-Anteil von 10 Prozent ergeben. Auch diese kleine Vorprobe ist keine Schätzung der Baukastennutzung im Handwerk. Die technische Umsetzung einer Website, Domaininhaberschaft und Vertragsmodelle wurden nicht geprüft.

07

Handprüfung, Messgrenzen und historische Rechnungen

Persönliche Prüfung. Die 30 ausgewählten Fälle wurden von mir, Lukas Lavicka, persönlich angesehen. Nicht alle Merkmale ließen sich dabei eindeutig beurteilen. Für die 15 Fälle ohne gelieferte URL enthält das damalige Ergebnisprotokoll drei Website-Funde und zwölf erfolglose Suchen. Das entspricht drei von 15 beziehungsweise 20 Prozent. In dieser Frage wurde kein Fall als unklar markiert; das beweist nicht, dass die Suchergebnisse eindeutig oder vollständig waren. Ein erfolgloser Suchversuch bedeutet nicht, dass eine Website nicht existiert.

Fehlende Einzelbelege. Fund-URLs, Suchbelege und individuelle Prüfzeiten sind in der Ergebnisdatei nicht festgehalten. Eine Prüfung, ob die API-Ausgabe mit dem damals sichtbaren Website-Link im Google-Profil übereinstimmte, wurde nicht separat dokumentiert. Der Website-Fund außerhalb des Profils beantwortet eine andere Frage. Eine heutige Nachprüfung müsste ein eigenes Datum tragen und könnte den Augustzustand nicht rückwirkend beweisen.

Mobile Sichtprüfung. Bei den 15 Fällen mit gelieferter URL erkannte die Automatik bei zwei Abrufen keinen Viewport. Einer dieser beiden Fälle wurde am Handy als gut bedienbar bewertet. Bei den 13 Fällen mit erkanntem Viewport wurde keiner als unbrauchbar eingestuft. Diese kleinen, subjektiven Sichturteile sind kein standardisierter Bedienbarkeitstest und keine Fehlerquote des HTML-Erkenners.

Grenzen des HTML-Erkenners. Der damalige Ausdruck erkennt beispielsweise name = "viewport" wegen der Leerzeichen nicht, kann aber name="viewport-extra" fälschlich zählen. Die historischen HTML-Antworten wurden nicht gespeichert. Wie viele der 122 nicht erkannten Angaben darauf oder auf andere Abrufbedingungen zurückgehen, lässt sich deshalb nicht nachträglich bestimmen. Die 13,6 Prozent bleiben ein Ergebnis dieses Verfahrens, kein Anteil schlecht bedienbarer Websites.

Grenzen der Protokollmessung. Bei 109 von 895 erfolgreichen Profilabrufen wurde ein Ziel ohne HTTPS protokolliert, also bei 12,2 Prozent. Gemeint ist ein Ziel ohne HTTPS nach Weiterleitungen. Zertifikate wurden nicht validiert; vollständige Redirectketten und Zielinhalte wurden nicht gespeichert. Eine allgemeine Sicherheitsbewertung lässt sich daraus nicht ableiten.

Kleinerer Ausschnitt als geplant. Der ursprüngliche Plan sah neun Suchpunkte und eine Tiefe bis Rang 40 vor. Umgesetzt wurden sechs Punkte bis Rang 20; die Werkzeuggrenze lag bei 20. Von 72 versuchten Abfragen wurden 71 vollständig übernommen. Die Auswirkungen dieser Auswahl und des ausgeschlossenen Laufs auf andere Grundgesamtheiten wurden nicht untersucht.

Historische Modellrechnungen, keine aktuellen Ergebnisangaben. Frühere Fassungen nannten für drei von 15 ein 95-Prozent-Intervall von 7,0 bis 45,2 Prozent und für 215 von 1.178 eines von 16,1 bis 20,6 Prozent. Eine Übertragung der drei Website-Funde auf alle leeren URL-Felder ergab außerdem geschätzte 14,6 Prozent ohne auffindbare Website und eine Spanne von 10,0 bis 17,0 Prozent. Diese Zahlen bleiben ausschließlich zur Nachvollziehbarkeit der früheren Darstellung dokumentiert.

Diese Binomial- und Übertragungsrechnungen setzen Annahmen über Auswahl, Unabhängigkeit und Messgüte voraus, die hier nicht ausreichend belegt sind. Die gezielten Maps-Ränge sind keine Zufallsstichprobe des Berliner Handwerks. Die Rechnungen berücksichtigen nicht sämtliche Auswahl- und Messunsicherheiten; sie liefern keine repräsentativen Fehlerspannen. Wir verwenden sie deshalb nicht zur Verallgemeinerung auf Berliner oder deutsche Betriebe. Eine größere gezielte Auswahl allein würde dieses Problem nicht lösen.

08

Häufige Fragen

Wie viele Handwerksbetriebe in Berlin haben keine Website?

Das beantwortet diese Auswertung nicht. Bei 215 von 1.178 unterschiedlichen Google-Profilen aus den untersuchten Suchabfragen waren URL und Domain im gespeicherten Datenexport leer, also bei 18,3 Prozent. Die Auswahl ist nicht repräsentativ und enthält auch fachfremde Treffer. Ein leeres Exportfeld beweist weder eine fehlende Betriebswebsite noch in jedem Fall einen fehlenden Link in der damaligen Google-Anzeige.

An welchem Suchpunkt gab es die meisten leeren URL-Felder?

In der ausgewerteten Auswahl lag Pankow mit 20,6 Prozent von 238 Profilen vor Neukölln mit 20,5 Prozent von 239. Mitte lag bei 9,2 Prozent von 238. Das sind Suchpunkte und ihre Treffer, keine geprüften Bezirksbestände. Profile können an mehreren Punkten erscheinen; ein Berliner Betriebssitz wurde nicht für jeden Treffer bestätigt.

Was zeigen die Unterschiede zwischen den Suchgruppen?

Die Suchgruppe KFZ hatte mit 32,2 Prozent von 118 Profilen den höchsten Anteil leerer URL-Felder. Bei der automatischen Viewport-Erkennung lag Zimmerer mit 27,9 Prozent nicht erkannten Angaben auf einer Basis von 43 erfolgreichen Profilabrufen am höchsten. Die Gruppen folgen Suchbegriffen und enthalten auch fachfremde Treffer. Daraus folgt weder eine Rangliste der Gewerke noch ein Urteil über mobile Bedienbarkeit.

Wie viele Einträge haben eine eigene Domain oder einen Baukasten?

Das wurde nicht zuverlässig bestimmt. Sieben Einträge trafen die damalige Liste von Baukasten- und Hostingnamen; 956 lagen außerhalb dieser Liste. Die zweite Gruppe enthält auch Social-Media- und Verzeichnisadressen und darf deshalb nicht als Zahl eigener Domains bezeichnet werden. Die eingesetzten Website-Systeme, Eigentumsverhältnisse und Vertragsmodelle wurden nicht untersucht.

Wie zuverlässig sind die Ergebnisse?

Die Zählungen lassen sich aus den gespeicherten Daten reproduzieren. Die Güte der ursprünglichen Datenlieferung ist damit nicht unabhängig bewiesen. Die 30 persönlich geprüften Fälle dokumentieren ausgewählte Sichturteile; historische Fund-URLs und einzelne Prüfbelege fehlen. Das Profil-Verifizierungsmerkmal wurde nicht zuverlässig validiert und wird nicht ausgewertet. Die historischen Modellintervalle sind im Methodikteil dokumentiert, werden aber nicht als repräsentative Fehlerspannen verwendet.

09

Verantwortung, Daten und Korrekturhinweis

Herausgeber. meinBetrieb online erstellt Websites zum Festpreis für Handwerksbetriebe. Verantwortlich für diese Auswertung ist Lukas Lavicka. Die Datenerhebung und Zählung erfolgten automatisiert; die 30 ausgewählten Fälle habe ich persönlich angesehen. Bei der redaktionellen Ausarbeitung und späteren Gegenprüfung wurde KI-Unterstützung verwendet. Das ist keine unabhängige wissenschaftliche Begutachtung.

Anlass. Ich wollte für die Arbeit mit Handwerksbetrieben eigene Daten statt weitergereichter Behauptungen nutzen. Die Untersuchung hat zugleich Grenzen unseres ursprünglichen Vorgehens sichtbar gemacht. Diese Grenzen und die Korrekturen gehören zum Ergebnis.

Keine Einzelprofile veröffentlicht. Öffentlich zugänglich sind zusammengefasste Kennzahlen und Methodenangaben. Namen, Adressen, Profilkennungen und einzelne Websites der untersuchten Einträge werden nicht veröffentlicht.

Wiederholung. Eine jährliche Wiederholung war vorgesehen, ist aber nicht zugesagt oder terminiert. Ein späterer Vergleich würde unveränderte Auswahlregeln oder eine nachvollziehbar ausgewiesene Methodenänderung voraussetzen. Eine neue Messung wäre als eigener Erhebungsstand zu kennzeichnen.

Zitierhinweis. meinBetrieb online: Website-Angaben in Google-Profilen, Berliner Suchauswertung vom 08.08.2026, korrigierte Fassung vom 05.10.2026.

Nutzung und Lizenz. Die aggregierten Tabellen stehen unter CC BY 4.0. Bei einer Verwendung nennen Sie bitte Quelle und Erhebungsstand und führen die Auswahl- und Messgrenzen mit. Die Aussage „keine URL im Datenexport“ darf nicht zu „hat keine Website“ oder zu einem unabhängig bestätigten fehlenden Google-Link verkürzt werden. Die Kennzahlen sind als JSON-Datei zum Download verfügbar; die Profil-Einzeldaten bleiben unveröffentlicht.

Was am 5. Oktober 2026 korrigiert wurde. Zunächst wurden die Grenzen von Stichprobe, Modellintervallen und technischen Merkmalen präzisiert. Die anschließende Rohdatenprüfung zeigte weitere Fehler: Die Kategorie „eigene Domain“ war nicht gedeckt, die Suchgruppen wurden zu weitgehend als Gewerke bezeichnet und die Sichtprüfung konnte keinen systematischen Fehler des Bestätigungsstatus beweisen. Diese Aussagen sind berichtigt. Zusätzlich sind Datenanbieter, Ausschluss von Tischler/Marzahn, Mehrfachabrufe und Grenzen des HTML-Erkenners jetzt ausdrücklich beschrieben.

Was sich nicht geändert hat. Die gespeicherten Beobachtungen, Zählungen und Tabellenwerte bleiben erhalten; ihre Bezeichnungen und Interpretationen wurden korrigiert. Der Datendownload verwendet dafür Formatversion 2 mit präziseren Feldnamen. Die Erhebung stammt weiterhin vom 08.08.2026, die Erstveröffentlichung vom 02.09.2026. Es gibt keine neue Vollerhebung und keine externe fachliche Freigabe.

Hinweis in eigener Sache. Wir verkaufen Websites für Handwerksbetriebe. Unsere Preise sind öffentlich. Das wirtschaftliche Interesse des Herausgebers ist bei der Einordnung dieser eigenen Auswertung zu berücksichtigen.

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