Bei 215 von 1.178 Betrieben, also 18,3 Prozent, war im Google-Profil keine Website hinterlegt (Quelle: eigene Erhebung, 08.08.2026). Der Wert fällt je nach Suchraum sehr unterschiedlich aus: im Suchraum Mitte betrifft er 9,2 Prozent (n = 238), in den übrigen fünf Suchräumen 15,7 bis 20,6 Prozent. Von 15 handgeprüften Betrieben ohne Eintrag hatten 3 doch eine Website, sie nur nicht im Profil hinterlegt. Das ist eine Fehlerquote von 20 Prozent für diesen Messwert. Zwei Spannen gehören zu diesen Zahlen. Die 18,3 Prozent haben eine statistische Spanne von 16,1 bis 20,6 Prozent, so weit kann der Wert allein durch die Größe der Stichprobe schwanken. Die Fehlerquote von 20 Prozent hat eine Spanne von 7,0 bis 45,2 Prozent, weil sie auf nur 15 Prüfungen beruht. Beide Spannen sind 95-Prozent-Spannen: mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit liegt der wahre Wert darin. Dazu kommen zwei Nebenwerte: Von 895 erreichbaren Websites hatten 13,6 Prozent keine Viewport-Angabe für Mobilgeräte und 12,2 Prozent kein HTTPS.
Bei 215 von 1.178 Betrieben, also 18,3 Prozent, war im Google-Profil keine Website hinterlegt (Quelle: eigene Erhebung, 08.08.2026). Der Wert fällt je nach Suchraum sehr unterschiedlich aus: im Suchraum Mitte betrifft er 9,2 Prozent (n = 238), in den übrigen fünf Suchräumen 15,7 bis 20,6 Prozent. Von 15 handgeprüften Betrieben ohne Eintrag hatten 3 doch eine Website, sie nur nicht im Profil hinterlegt. Das ist eine Fehlerquote von 20 Prozent für diesen Messwert. Zwei Spannen gehören zu diesen Zahlen. Die 18,3 Prozent haben eine statistische Spanne von 16,1 bis 20,6 Prozent, so weit kann der Wert allein durch die Größe der Stichprobe schwanken. Die Fehlerquote von 20 Prozent hat eine Spanne von 7,0 bis 45,2 Prozent, weil sie auf nur 15 Prüfungen beruht. Beide Spannen sind 95-Prozent-Spannen: mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit liegt der wahre Wert darin. Dazu kommen zwei Nebenwerte: Von 895 erreichbaren Websites hatten 13,6 Prozent keine Viewport-Angabe für Mobilgeräte und 12,2 Prozent kein HTTPS.
Diese Fehlerquote steht bewusst im ersten Absatz und nicht im Kleingedruckten. Eine Erhebung ohne ausgewiesene Fehlerquote ist eine Behauptung.
Gemessen wurden vier Dinge, die sich maschinell und nachprüfbar feststellen lassen. Keines davon sagt etwas darüber aus, wie gut ein Betrieb arbeitet.
Website im Google-Profil hinterlegt. Das Google-Unternehmensprofil ist der Eintrag, der erscheint, wenn jemand den Betriebsnamen oder das Gewerk plus Ort sucht. Fehlt dort das Website-Feld, sieht der Suchende in diesem Moment keine Website, auch wenn der Betrieb eine hat.
Weiterführend: Was im Google-Unternehmensprofil hinterlegt sein sollte.
Eigene Domain oder Baukasten-Subdomain. Eine Adresse wie mustermann-shk.de gehört dem Betrieb. Eine Adresse, die als Unteradresse eines Baukasten-Anbieters vergeben wird, gehört ihm nicht.
Viewport-Angabe der Website. Das ist eine technische Zeile im Seitenkopf, die dem Handy sagt, wie die Seite dargestellt werden soll. Fehlt sie, ist die Seite nicht für Mobilgeräte eingerichtet. Ist sie vorhanden, sagt das noch nicht, dass die Seite am Handy gut bedienbar ist.
Erreichbarkeit und HTTPS. Antwortet die Adresse aus dem Profil überhaupt, und läuft sie verschlüsselt. Browser kennzeichnen unverschlüsselte Seiten sichtbar als nicht sicher.
Was diese Erhebung bewusst nicht misst: Ladezeit (sie schwankt mit Messort und Tageszeit, eine einzelne Messung je Seite wäre nicht belastbar), Gestaltung, Inhaltsqualität. Und sie sagt nichts darüber aus, wie viele Anfragen ein Betrieb bekommt. Ein Zusammenhang zwischen diesen Messwerten und der Zahl der Kundenanfragen wurde nicht erhoben und wird hier nicht behauptet.
Kurz gesagt: automatisierte Abfrage der Google-Maps-Ergebnisse an sechs Punkten in Berlin für zwölf Gewerke, danach ein Live-Abruf jeder gefundenen Website, danach eine Handprüfung von 30 Betrieben.
Erhebungstag. 08.08.2026, ein Stichtag. Alle Werte sind eine Momentaufnahme dieses Tages.
Abfragen. Zwölf Gewerke (SHK, Elektro, Maler, Dachdecker, Tischler, Garten- und Landschaftsbau, Fliesenleger, Metallbau, Zimmerer, Gerüstbau, Gebäudereinigung, KFZ) an sechs Koordinaten über Berlin verteilt (Mitte, Charlottenburg, Spandau, Pankow, Neukölln, Marzahn). Geplant waren 72 Abfragen, gelaufen sind 71. Die Abfrage Tischler am Punkt Marzahn fehlt, sie ist im Protokoll der erledigten Abfragen nicht enthalten. Deshalb liegt die Zahl der Betriebe für Tischler (n = 93) und für den Suchraum Marzahn (n = 217) unter den übrigen Werten.
Tiefe. Je Abfrage bis Rang 20 der Maps-Ergebnisse. Das ergab 1.420 Rohtreffer, exakt 20 je gelaufener Abfrage.
Deduplikation. Über die place_id, die eindeutige Kennung eines Google-Eintrags, nicht über den Namen. 242 Duplikate entfernt, es bleiben 1.178 eindeutige Betriebe.
Mehrfachzuordnung. Ein Betrieb, der an mehreren Suchpunkten oder in mehreren Gewerken auftauchte, wird in jeder dieser Zeilen mitgezählt. Deshalb addieren sich die Zeilen der Suchraum-Tabelle auf 1.405 und die der Gewerke-Tabelle auf 1.193, nicht auf 1.178. Die Tabellen sind Überschneidungen, keine Aufteilung der Grundgesamtheit.
Live-Messung. Jede im Profil hinterlegte Adresse wurde einmal abgerufen, mit der Kennung eines iPhones, mit 20 Sekunden Zeitlimit. Erfasst wurden Antwortstatus, Zielprotokoll nach Weiterleitungen und das Vorhandensein der Viewport-Angabe. Von 963 Betrieben mit hinterlegter Adresse antworteten 895 mit Status 200. Die übrigen 68 (7,1 Prozent der 963, 5,8 Prozent aller 1.178) antworteten mit einem Fehler oder gar nicht. Alle Viewport- und HTTPS-Anteile beziehen sich auf die 895 erreichbaren Seiten, nicht auf alle 1.178 Betriebe.
Prüfstichprobe. 30 Betriebe, gezogen mit fester Startzahl 20260808 und damit wiederholbar, geschichtet in 15 ohne und 15 mit Website-Eintrag. Alle 30 wurden von Hand nachgesehen. Ergebnis in Abschnitt 7.
Grundgesamtheit. Erfasst sind Betriebe, die am 08.08.2026 in Google Maps auffindbar waren und in den ersten 20 Rängen einer dieser Abfragen erschienen. Betriebe ganz ohne Google-Eintrag fehlen systematisch. Das ist keine Fußnote, das ist die entscheidende Einschränkung dieser Zahlen.
Die sechs Punkte sind Suchkoordinaten mit Umkreis, keine Verwaltungsgrenzen. Ein Betrieb im Suchraum Pankow muss nicht im Bezirk Pankow sitzen.
| Suchraum | Betriebe (n) | ohne Website-Eintrag | ohne Viewport (Basis) | ohne HTTPS (Basis) |
|---|---|---|---|---|
| Pankow | 238 | 20,6 % (49) | 11,7 % (179) | 14,0 % (179) |
| Neukölln | 239 | 20,5 % (49) | 15,3 % (176) | 12,5 % (176) |
| Marzahn | 217 | 19,8 % (43) | 14,8 % (162) | 11,7 % (162) |
| Spandau | 238 | 16,8 % (40) | 14,3 % (182) | 15,9 % (182) |
| Charlottenburg | 235 | 15,7 % (37) | 9,8 % (183) | 6,6 % (183) |
| Mitte | 238 | 9,2 % (22) | 14,8 % (203) | 6,4 % (203) |
Quelle: eigene Erhebung, 08.08.2026. Basis in Klammern ist die Zahl der erreichbaren Websites im jeweiligen Suchraum.
Weiterführend: Websites für Handwerksbetriebe in Berlin.
Was hier steht: Der Suchraum Mitte ist die Ausnahme. Dort fehlt der Website-Eintrag bei etwa jedem elften Betrieb, in den fünf anderen Suchräumen bei etwa jedem fünften bis sechsten. Ein gleichmäßiges Gefälle von innen nach außen ist das nicht: Spandau liegt weiter von Mitte entfernt als Neukölln und Pankow und hat trotzdem den niedrigeren Wert.
Was hier nicht steht: Bei der Viewport-Angabe ist Mitte keine Ausnahme. Mitte liegt dort mit 14,8 Prozent am oberen Ende, Charlottenburg mit 9,8 Prozent am unteren. Wer in der Mitte eine Website hat, hat also nicht automatisch die technisch bessere. Beim HTTPS-Anteil liegen Mitte und Charlottenburg vorn, Spandau am anderen Ende.
| Gewerk | Betriebe (n) | ohne Website-Eintrag | ohne Viewport (Basis) | ohne HTTPS (Basis) |
|---|---|---|---|---|
| KFZ | 118 | 32,2 % (38) | 18,4 % (76) | 18,4 % (76) |
| Maler | 111 | 25,2 % (28) | 4,0 % (75) | 16,0 % (75) |
| Metallbau | 90 | 23,3 % (21) | 19,1 % (68) | 14,7 % (68) |
| Fliesenleger | 105 | 21,0 % (22) | 13,3 % (75) | 17,3 % (75) |
| Elektro | 115 | 20,0 % (23) | 13,8 % (87) | 14,9 % (87) |
| SHK | 117 | 16,2 % (19) | 15,1 % (93) | 5,4 % (93) |
| Gebäudereinigung | 109 | 14,7 % (16) | 4,7 % (86) | 2,3 % (86) |
| Zimmerer | 57 | 14,0 % (8) | 27,9 % (43) | 20,9 % (43) |
| Garten- und Landschaftsbau | 107 | 13,1 % (14) | 5,7 % (87) | 5,7 % (87) |
| Tischler | 93 | 12,9 % (12) | 17,1 % (76) | 15,8 % (76) |
| Dachdecker | 100 | 12,0 % (12) | 13,9 % (79) | 10,1 % (79) |
| Gerüstbau | 71 | 4,2 % (3) | 17,5 % (63) | 9,5 % (63) |
Quelle: eigene Erhebung, 08.08.2026.
Zwischen KFZ (32,2 Prozent) und Gerüstbau (4,2 Prozent) liegt der Faktor 7,7. Bei Zimmerern und Gerüstbauern ist die Basis mit 57 beziehungsweise 71 Betrieben klein, dort schlagen einzelne Fälle stärker durch als bei den Gewerken mit über hundert Betrieben. Bei Zimmerern beruht der Viewport-Anteil auf nur 43 erreichbaren Seiten, das ist die dünnste Zeile der Tabelle.
Weiterführend: Website für eine KFZ-Werkstatt.
Auffällig ist, dass die beiden Messwerte nicht in dieselbe Richtung zeigen. Maler stehen beim fehlenden Website-Eintrag schlecht da (25,2 Prozent) und bei der Viewport-Angabe sehr gut (4,0 Prozent). Zimmerer stehen beim Eintrag gut da (14,0 Prozent) und bei der Viewport-Angabe am schlechtesten (27,9 Prozent). Wer eine Website hat, hat deshalb nicht automatisch eine, die am Handy funktioniert.
Dieser Abschnitt ist der wichtigste. Er begrenzt, was aus den Zahlen oben folgen darf.
Erstens: Nicht, dass 18,3 Prozent keine Website haben. Gemessen wurde, was im Google-Profil steht. Die Handprüfung hat gezeigt, dass 3 von 15 dieser Betriebe sehr wohl eine Website hatten. Die belegte Fassung lautet: 18,3 Prozent haben im Google-Profil keine Website hinterlegt. Rechnet man die Fehlerquote heraus, bleiben geschätzt 14,6 Prozent ohne auffindbare Website, mit einer Spanne von 10,0 bis 17,0 Prozent. Diese Schätzung ist keine Messung und wird hier nicht als Ergebnis geführt.
Zweitens: Nichts über den Bestätigungsstatus der Google-Profile. Die Erhebung enthielt einen vierten Messwert, ob ein Profil vom Inhaber bestätigt ist. Dieser Messwert ist in der Handprüfung durchgefallen: bei 9 der 30 geprüften Betriebe meldete die Automatik ein unbestätigtes Profil, in 3 Fällen widerlegte die Handprüfung das, in keinem einzigen Fall bestätigte sie es. Alle drei Abweichungen zeigten in dieselbe Richtung, das ist ein systematischer Fehler und kein Rauschen. Dazu kam, dass bei 16 der 30 Betriebe von außen gar nicht erkennbar war, ob das Profil bestätigt ist. Die Zahlen zu diesem Messwert werden deshalb nicht veröffentlicht, weder als Ergebnis noch als Nebensatz.
Drittens: Nicht, dass Handwerksbetriebe im Baukasten festhängen. Diese These lag nahe, die Daten widerlegen sie. Von 1.178 Betrieben lagen 7 auf einer Baukasten-Subdomain, das sind 0,6 Prozent. 956 Betriebe (81,2 Prozent) hatten eine eigene Domain im Profil. In einer Vorprobe über zehn Betriebe hatte der Baukasten-Anteil noch bei 10 Prozent gelegen, das war Zufall. Wer über Handwerker und Baukästen redet, sollte diese Zahl kennen: gemessen an der hinterlegten Adresse ist der Baukasten in Berlin die Ausnahme.
Die Fehlerquote im Detail. Geprüft wurden 15 Betriebe, bei denen die Automatik keinen Website-Eintrag gefunden hatte. Für jeden wurde von Hand nach einer Website gesucht. Bei 12 von 15 gab es tatsächlich keine auffindbare Website, bei 3 von 15 gab es eine. Fehlerquote also 20 Prozent. Die statistische Spanne dazu reicht von 7,0 bis 45,2 Prozent: mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit liegt die wahre Fehlerquote darin. Kein Fall blieb unklar. Die Spanne ist breit, weil 15 Prüfungen wenig sind. Eine größere Prüfstichprobe würde sie verengen. Für den Hauptwert 18,3 Prozent selbst gilt eine eigene Spanne von 16,1 bis 20,6 Prozent, die nur die Größe der Stichprobe abbildet. Die korrigierte Schätzung in Abschnitt 6 (10,0 bis 17,0 Prozent) trägt dagegen nur die Unsicherheit der Fehlerquote, nicht beide Unsicherheiten zusammen.
Die Viewport-Angabe ist eine Obergrenze. Von den 15 Betrieben mit Website im Profil meldete die Automatik bei 2 keine Viewport-Angabe. Bei einem dieser beiden war die Seite am Handy trotzdem gut bedienbar. Umgekehrt war von den 13 Seiten mit Viewport-Angabe keine einzige am Handy unbrauchbar. Der Messwert übersieht also nichts, er schlägt gelegentlich zu früh an. Zwei Fälle sind zu wenig für eine eigene Fehlerquote. Die 13,6 Prozent sind deshalb als Obergrenze zu lesen.
Die Stichprobe ist nach oben verzerrt. Wer in Google Maps unter den ersten 20 steht, ist beim Thema Onlineauftritt tendenziell besser aufgestellt als der Durchschnitt. Die tatsächlichen Anteile in der gesamten Berliner Handwerkslandschaft dürften nach eigener Einschätzung eher schlechter ausfallen als hier gemessen, nicht besser.
Die geplante Tiefe wurde nicht erreicht. Der Erhebungsplan sah neun Suchpunkte und eine Tiefe bis Rang 40 vor. Gelaufen sind sechs Punkte bis Rang 20, weil die Abfrage-Obergrenze des eingesetzten Werkzeugs bei 20 Rängen lag. Die Verzerrung nach oben ist dadurch stärker als geplant, weil die hinteren Ränge fehlen.
Weitere Grenzen. Die Erhebung ist eine Momentaufnahme eines Tages. Sie deckt nur Berlin ab und lässt sich nicht auf andere Regionen übertragen. Sie erfasst zwölf Gewerke, nicht das gesamte Handwerk. Eine fehlende Abfrage (Tischler in Marzahn) verkleinert zwei Zeilen der Tabellen. Und die Grundgesamtheit ist „in Google Maps auffindbar", nicht „existiert als Betrieb".
Das lässt sich mit diesen Daten nicht beantworten. Belegt ist: Bei 18,3 Prozent von 1.178 Betrieben war im Google-Profil keine Website hinterlegt (eigene Erhebung, 08.08.2026). Ein Teil dieser Betriebe hat eine Website, hat sie nur nicht eingetragen: bei 3 von 15 handgeprüften Fällen war das so.
Im Suchraum Pankow, mit 20,6 Prozent von 238 Betrieben, gefolgt von Neukölln mit 20,5 Prozent von 239. Am niedrigsten liegt der Suchraum Mitte mit 9,2 Prozent von 238. Wichtig: Das sind Suchkoordinaten mit Umkreis, keine Bezirksgrenzen. Ein Betrieb kann in mehreren Suchräumen auftauchen.
Beim fehlenden Website-Eintrag KFZ mit 32,2 Prozent von 118 Betrieben. Bei der fehlenden Viewport-Angabe Zimmerer mit 27,9 Prozent, allerdings auf der dünnsten Basis der Tabelle (43 erreichbare Seiten). Diese Zahlen sagen nichts über die handwerkliche Qualität dieser Betriebe aus.
Nach dieser Erhebung nicht. 0,6 Prozent der 1.178 Betriebe hatten im Profil eine Baukasten-Subdomain hinterlegt, 81,2 Prozent eine eigene Domain. Gemessen wurde die Adresse im Google-Profil, nicht die Technik dahinter: eine Website auf eigener Domain kann trotzdem in einem Mietmodell laufen. Aber die verbreitete Vorstellung, Handwerksbetriebe seien überwiegend auf Baukasten-Adressen erreichbar, wird von diesen Daten nicht getragen.
Für den Hauptmesswert liegt die Fehlerquote bei 20 Prozent, ermittelt an 15 handgeprüften Fällen. Weil 15 Prüfungen wenig sind, kann die wahre Fehlerquote zwischen 7,0 und 45,2 Prozent liegen (95-Prozent-Spanne). Der Hauptwert 18,3 Prozent selbst hat eine Spanne von 16,1 bis 20,6 Prozent. Ein zweiter Messwert, der Bestätigungsstatus der Google-Profile, ist in derselben Prüfung durchgefallen und wird nicht veröffentlicht. Die Stichprobe ist nach oben verzerrt, weil nur die vorderen Maps-Ränge erfasst sind.
Herausgeber. meinBetrieb online, Websites zum Festpreis für Handwerksbetriebe. Erhoben, ausgewertet und handgeprüft habe ich, Lukas Lavicka, als Inhaber. Ich habe die Erhebung gemacht, weil ich für die Arbeit mit Handwerksbetrieben belastbare eigene Zahlen wollte statt weitergereichter Behauptungen.
Vorgehen in einem Satz. Automatisierte Abfrage der Google-Maps-Ergebnisse an sechs Punkten in Berlin für zwölf Gewerke, Live-Abruf jeder hinterlegten Website, danach eine Handprüfung von 30 Betrieben zur Ermittlung der Fehlerquote.
Kein Betrieb wird genannt. Diese Veröffentlichung enthält ausschließlich zusammengefasste Zahlen je Gewerk und je Suchraum. Kein einzelner Betrieb wird namentlich, mit Adresse oder in erkennbar anonymisierter Form gezeigt, auch nicht als Beispiel.
Wiederholung. Nach jetzigem Stand, und das ist eine Absicht und keine Zusage: Die Erhebung ist als jährliche Messung angelegt. Ab dem zweiten Durchgang ließe sich eine Veränderung berichten, was die Zahlen deutlich wertvoller macht. Ob und wann eine Wiederholung stattfindet, ist noch nicht entschieden. Stand dieser Angabe: 08.08.2026.
Zitierhinweis. Quelle: meinBetrieb online, Erhebung Handwerks-Websites Berlin, August 2026.
Nutzung und Lizenz. Die aggregierten Tabellen aus den Abschnitten 4 und 5 stehen unter der Lizenz CC BY 4.0 (creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Sie dürfen in Artikeln, Präsentationen und Verbandsmitteilungen verwendet, geteilt und weiterverarbeitet werden, sofern die Quelle genannt wird: „meinBetrieb online, Erhebung Handwerks-Websites Berlin, August 2026". Bitte führen Sie die Einschränkungen aus den Abschnitten 6 und 7 mit, insbesondere die Fassung „im Google-Profil keine Website hinterlegt" statt „hat keine Website". Die Betriebsliste selbst gebe ich nicht weiter, veröffentlicht werden ausschließlich die zusammengefassten Kennzahlen. Rückfragen zur Methode beantworte ich gern. Die aggregierten Kennzahlen liegen als JSON-Datei zum Download bereit.
Hinweis in eigener Sache. meinBetrieb online baut Websites für Handwerksbetriebe zum Festpreis. Was das kostet, steht auf der Preisseite.
Geschrieben von meinBetrieb online
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