Website erstellen lassen Preise8 Min. Lesezeit23. Februar 2026Aktualisiert am 6. August 2026von Lukas Lavicka

Website erstellen lassen: Preise und Kosten für Handwerksbetriebe 2026

Eine Website erstellen lassen kostet je nach Weg sehr unterschiedlich: Baukasten rund 10 bis 50 Euro pro Monat, Freelancer 800 bis 3.000 Euro, Agentur 3.000 bis 8.000 Euro (Marktspannen aus eigener Marktbeobachtung). Bei meinBetrieb online sind es zwei Festpreise: Visitenkarte 800 Euro, Werkzeugkoffer 1.200 Euro, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte.

Handwerker kalkuliert Website-Kosten am Laptop

Foto: Ono Kosuki / Pexels

TL;DRDas Wichtigste in Kürze

Eine Website erstellen lassen kostet je nach Weg sehr unterschiedlich: Baukasten rund 10 bis 50 Euro pro Monat, Freelancer 800 bis 3.000 Euro, Agentur 3.000 bis 8.000 Euro (Marktspannen aus eigener Marktbeobachtung). Bei meinBetrieb online sind es zwei Festpreise: Visitenkarte 800 Euro, Werkzeugkoffer 1.200 Euro, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte.

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Website erstellen lassen: die Preise auf einen Blick

Vier Wege führen zu einer eigenen Website. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch darin, wie viel Arbeit am Ende bei Ihnen liegen bleibt. Erst die Zahlen, dann die Begründung.

WegEinmaligLaufendFertig in
Baukasten, selbst gebaut0 €10 bis 50 €/Monatje nach eigener Zeit
Freelancer800 bis 3.000 €0 bis 100 €/Monat2 bis 6 Wochen
Agentur3.000 bis 8.000 €50 bis 200 €/Monat4 bis 12 Wochen
meinBetrieb online800 oder 1.200 €Hosting und Domain separatca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte

Die Monatsbeträge für Baukästen sind Listenpreise der Anbieter, Stand August 2026. Die Werte zu Freelancern und Agenturen sind Marktspannen, nach eigener Marktbeobachtung. Die Angaben zu meinBetrieb online stammen aus der eigenen Preisliste [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].

Zwei Preise, keine Staffel: Die Visitenkarte kostet 800 Euro, der Werkzeugkoffer 1.200 Euro. Beides Endpreise, beides einmalig. Was in welchem Paket steckt, steht auf der Preisseite, die Arbeitsweise dahinter auf Webdesign fürs Handwerk.

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Die vier Wege im Detail, und was sie wirklich kosten

Jeder Weg hat einen Preis und eine Kehrseite. Hier stehen beide.

1. Homepage-Baukasten, Sie bauen selbst

Kosten: je nach Anbieter, Tarif und Abrechnungszeitraum etwa 10 bis 50 Euro pro Monat, also rund 120 bis 600 Euro pro Jahr, Stand August 2026

Ein Baukasten ist ein Mietmodell: Sie zahlen monatlich für Werkzeug, Speicherplatz und Vorlagen und setzen die Seite selbst zusammen. Solange Sie zahlen, ist die Seite online.

Enthalten: Vorlagen, eigene Domain, Kontaktformular, SSL-Verschlüsselung, Hosting.

Bei Ihnen bleibt: Texte, Bildauswahl, Aufbau der Seiten, Impressum und Datenschutzerklärung, das Google-Unternehmensprofil und die laufende Pflege.

Der Posten, der in keinem Tarif steht: Ihre eigene Zeit. Rechnen Sie mit 20 bis 40 Stunden bis zu einem Ergebnis, das Sie herzeigen wollen, nach eigener Marktbeobachtung. Setzen Sie Ihren eigenen Stundenverrechnungssatz ein, dann sehen Sie, was der günstige Weg tatsächlich kostet.

2. Freelancer oder freier Webdesigner

Kosten: 800 bis 3.000 Euro einmalig, nach eigener Marktbeobachtung

Preis und Ergebnis schwanken hier am stärksten, weil hinter dem Begriff alles steckt: vom Nebenjob bis zum erfahrenen Gestalter mit zwanzig Handwerksprojekten im Rücken.

Dafür spricht: individuelles Design, ein Ansprechpartner, kurze Wege bei Änderungswünschen.

Vorher schriftlich klären: Wer schreibt die Texte, wer liefert die Bilder, wer richtet Impressum und Datenschutzerklärung ein, bis wann ist die Seite fertig, und wem gehören Domain, Zugänge und Inhalte danach.

Posten, die häufig dazukommen: Texterstellung pro Seite und ein Fotoshooting, beides je nach Anbieter sehr unterschiedlich. Zum Vergleich: Bei uns kostet Texterstellung als einzeln gebuchte Zusatzleistung 99 Euro pro Seite, im Werkzeugkoffer ist sie enthalten [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].

3. Webdesign-Agentur

Kosten: 3.000 bis 8.000 Euro einmalig, dazu häufig eine monatliche Betreuung von 50 bis 200 Euro nach eigener Marktbeobachtung

Bei komplexen Vorhaben, etwa einem Onlineshop oder einer Anbindung an Ihre Auftragssoftware, liegt der Projektpreis auch darüber.

Dafür spricht: Gestaltung, Texte und Technik aus einer Hand, Erfahrung aus vielen Projekten, Erweiterbarkeit in fast jede Richtung.

Was Sie einplanen sollten: 4 bis 12 Wochen Projektlaufzeit nach eigener Marktbeobachtung, dazu mehrere Abstimmungsrunden.

Vorher schriftlich klären: Festpreis oder Stundenabrechnung, wie Mehraufwand abgerechnet wird, was Änderungen nach der Abnahme kosten und welche Leistungen die monatliche Pauschale wirklich enthält.

4. Festpreis-Anbieter, zum Beispiel meinBetrieb online

Kosten: 800 Euro für die Visitenkarte, 1.200 Euro für den Werkzeugkoffer, jeweils einmalig [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]

Die Visitenkarte ist eine Seite mit allen wichtigen Informationen, Kontaktformular, Verknüpfung mit Ihrem Google-Unternehmensprofil, Impressum und Datenschutzerklärung. Sie liefern Stichpunkte, wir formulieren die Texte.

Der Werkzeugkoffer umfasst 5 bis 7 Unterseiten inklusive Leistungsseiten, Texterstellung, die komplette Einrichtung Ihres Google-Unternehmensprofils, die Ausrichtung auf 5 Suchbegriffe und 60 Tage Unterstützung nach der Live-Schaltung.

Lieferzeit: ca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte. Ihr eigener Aufwand liegt bei rund 1 bis 2 Stunden für Stichpunkte und Fotos, das ist unser Erfahrungswert.

Nicht enthalten: Onlineshops, Sonderprogrammierungen und unbegrenzte Änderungsrunden. Erweiterungen wie ein Blog-System oder ein Karriere-Bereich sind Zusatzleistungen und werden vorher schriftlich beziffert.

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Vergleichstabelle: alle vier Wege nebeneinander

KriteriumBaukastenFreelancerAgenturFestpreis
Einmalkosten0 €800 bis 3.000 €3.000 bis 8.000 €800 oder 1.200 €
Laufende Kosten10 bis 50 €/Monat0 bis 100 €/Monat50 bis 200 €/Monatnur Hosting und Domain
Ihr Zeitaufwand20 bis 40 Std.5 bis 10 Std.3 bis 5 Std.1 bis 2 Std.
Fertig inje nach eigener Zeit2 bis 6 Wochen4 bis 12 Wochenca. 7 Tage ab Vorliegen aller Inhalte
Wer schreibt die TexteSieoft SieAgenturwir
Wem gehört das Ergebnisgemietet, solange Sie zahlenIhnen, wenn vereinbartIhnen, wenn vereinbartIhnen
Impressum und DatenschutzIhre Aufgabenach Absprachemeist enthaltenenthalten
Blog oder Karriere-Bereichselbst anlegennach AbspracheAufpreisZusatzleistung, vorher beziffert

Die Werte zu Baukästen, Freelancern und Agenturen sind Marktspannen, nach eigener Marktbeobachtung, Stand 6. August 2026. Die Angaben zu meinBetrieb online stammen aus der eigenen Preisliste [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].

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Was im Festpreis steckt und was Zusatzleistung ist

Ein Festpreis taugt nur so viel wie die Liste dahinter. Deshalb hier die Trennung im Klartext.

In beiden Paketen enthalten: Gestaltung und Aufbau, Texte aus Ihren Stichpunkten, saubere Darstellung auf dem Handy, kurze Ladezeiten, SSL-Verschlüsselung, Kontaktformular, Impressum und Datenschutzerklärung, die komplette Einrichtung und die Freischaltung.

Nicht im Festpreis, dafür mit festen Preisen:

  • Hosting: über uns ab 15 Euro pro Monat, oder Sie behalten Ihren bisherigen Anbieter. Kein Zwang [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].
  • Domain: ca. 10 bis 20 Euro pro Jahr [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].
  • Blog-System und Karriere-Bereich: Zusatzleistungen, jeweils 299 Euro einmalig. Sie werden vor der Beauftragung schriftlich beziffert und nie stillschweigend ins Paket gerechnet [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].
  • Laufende Pflege: optional, Wartung ab 49 Euro pro Monat [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]. Ohne Wartungspaket entstehen für die Website selbst keine monatlichen Kosten.

Zahlungsweise: die Hälfte bei Auftragserteilung, die zweite Hälfte, wenn die Seite Ihnen gefällt und live geht. Alle weiteren Positionen stehen unter Zusatzleistungen und auf der Preisseite.

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Was in jedem Angebot enthalten sein sollte

Unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich entscheiden: Diese Punkte gehören in jede Handwerker-Website, und Sie dürfen danach fragen, bevor Sie unterschreiben.

  • Saubere Darstellung auf dem Handy. 64 Prozent der Google-Suchen in Deutschland kommen vom Smartphone [Quelle: SISTRIX 2021].
  • SSL-Verschlüsselung. Ohne HTTPS zeigen Browser eine Warnung, bevor Ihr Kunde die Seite überhaupt sieht.
  • Impressum und Datenschutzerklärung. Beides ist Pflicht, beides sollte im Angebot stehen.
  • Kurze Ladezeit. Steigt die Ladezeit von 1 auf 3 Sekunden, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs um 32 Prozent [Quelle: Google/SOASTA, The State of Online Retail Performance, 2017].
  • Leistungen und Einzugsgebiet im Klartext. Wer nicht sofort liest, welche Arbeiten Sie übernehmen und wo, ruft nicht an.
  • Kontakt mit einem Fingertipp. Telefonnummer klickbar, Formular sichtbar, nicht drei Ebenen tief.
  • Verknüpfung mit dem Google-Unternehmensprofil. Der erste Kontakt entsteht oft in der Kartenansicht, nicht auf der Website.
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Die Posten, nach denen Sie vorher fragen sollten

Nicht versteckt, aber leicht zu übersehen. Wer diese fünf Fragen im Angebotsgespräch stellt, kennt hinterher den echten Gesamtpreis.

  • Domain und Hosting: Wer bucht was, und was kostet es pro Jahr? Bei uns Domain ca. 10 bis 20 Euro pro Jahr, Hosting ab 15 Euro pro Monat, wenn Sie es über uns buchen [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]. Am Markt sind für Hosting je nach Paket 5 bis 30 Euro pro Monat üblich, nach eigener Marktbeobachtung.
  • Änderungen nach der Abnahme: Werden Textänderungen einzeln abgerechnet oder sind sie in einem Paket enthalten? Unsere Wartung ab 49 Euro pro Monat enthält zwei Textänderungen monatlich [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].
  • Bildrechte: Wer besorgt die Fotos, und für welche Nutzung gelten die Lizenzen? Die Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter und Nutzungsumfang stark.
  • Laufzeit und Kündigungsfrist: Ein Miet- oder Leasingmodell für 99 Euro pro Monat summiert sich über fünf Jahre auf 5.940 Euro (eigene Rechnung: 99 Euro mal 60 Monate). Das kann passen, Sie sollten es nur vorher wissen.
  • Eigentum: Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach Vertragsende, und bekommen Sie die Daten heraus? Diese Frage entscheidet, ob ein Wechsel später eine Umstellung oder ein Neuanfang ist.
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Welcher Weg zu welchem Betrieb passt

  • Kein Budget, aber Freude am Selbermachen: Baukasten. Rechnen Sie Ihre 20 bis 40 Stunden ehrlich mit ein und stecken Sie das gesparte Geld in gute Fotos.
  • Sie wollen eine fertige Seite ohne eigenes Projekt: Festpreis. 800 Euro für den Onepager, 1.200 Euro für 5 bis 7 Seiten, fertig in ca. 7 Tagen ab Vorliegen aller Inhalte.
  • Onlineshop, Schnittstellen oder Markenentwicklung: Agentur. Dafür ist der Projektpreis angemessen, und die 4 bis 12 Wochen sind gut investiert.
  • Jemand in Ihrem Umfeld baut beruflich Websites: Freelancer, aber mit schriftlichem Umfang, festem Termin und einer klaren Regelung zum Eigentum.

Für die Mehrheit der Handwerksbetriebe mit 3 bis 10 Mitarbeitern ist der Festpreis der praktischste Weg: Sie wissen vorher, was es kostet und wann es fertig ist, und werden nicht nebenbei zum Webdesigner. Wie sich Baukasten, Agentur und Festpreis im Detail unterscheiden, steht im Vergleich der drei Modelle.

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Häufige Fragen zu Website-Preisen

Vier Fragen, die in fast jedem Erstgespräch kommen, mit kurzen Antworten.

Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?

Für einen kleinen Betrieb liegen die Marktspannen bei 800 bis 3.000 Euro beim Freelancer und 3.000 bis 8.000 Euro bei einer Agentur, nach eigener Marktbeobachtung. Ein Baukasten kostet stattdessen 10 bis 50 Euro pro Monat plus Ihre Arbeitszeit, Stand August 2026. Bei meinBetrieb online kostet die Visitenkarte 800 Euro und der Werkzeugkoffer 1.200 Euro, jeweils einmalig [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026].

Warum liegen die Preise so weit auseinander?

Drei Faktoren treiben den Preis: die Anzahl der Seiten, die Frage, wer die Texte schreibt, und Erweiterungen wie Shop, Terminbuchung oder Mehrsprachigkeit. Dazu kommt die Abrechnungsart. Ein Stundenmodell wächst mit dem Aufwand, ein Festpreis steht vor der Auftragserteilung fest und ändert sich nur, wenn Sie den Umfang ändern.

Was kostet eine Website im Monat?

Bei einem Baukasten ist der Monatsbeitrag der Kern des Modells, üblich sind 10 bis 50 Euro, Stand August 2026. Bei einer einmalig bezahlten Website bleiben Domain, ca. 10 bis 20 Euro pro Jahr, und Hosting, bei uns ab 15 Euro pro Monat [Quelle: eigene Preisliste, Stand 06.08.2026]. Wartung ist optional und beginnt bei 49 Euro pro Monat.

Kann ich später erweitern, ohne neu zu bauen?

Ja. Aus der Visitenkarte lassen sich weitere Seiten entwickeln, und Erweiterungen wie Blog-System, Karriere-Bereich oder Online-Terminbuchung sind einzeln buchbar. Jede Erweiterung hat einen festen Preis, den Sie vorher schriftlich bekommen. Die aktuellen Positionen stehen unter Zusatzleistungen.

mB

Geschrieben von meinBetrieb online

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