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WordPress-Website erstellen: Anleitung für Betriebe

Eine WordPress-Website lässt sich mit dem eingebauten Editor ohne Programmierung aufbauen. Für einen Betriebsauftritt brauchen Sie trotzdem einen Plan: Welche Leistungen sollen sichtbar sein, wer liefert Texte und Fotos, und wer übernimmt Updates und Sicherungen? Diese Anleitung führt durch Einrichtung, Inhalte und die Prüfung vor der Veröffentlichung.

Merkblatt
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Thema
Website planen und erstellen
Veröffentlicht
9. Oktober 2026
Lesezeit
12 Min.
Geöffneter Laptop auf einem Holztisch am Fenster, daneben Kaffeetasse und Notizbuch im Morgenlicht
Symbolbild, KI-generiert

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Auf einen Blick

Die Schritte beziehen sich auf WordPress auf einem selbst gewählten Hosting. Der Vergleich mit WordPress.com zeigt, welche Aufgaben bei einem gehosteten Angebot anders verteilt sind.

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Was Sie brauchen, bevor Sie eine WordPress-Website erstellen

Sie brauchen drei Dinge: eine Domain, einen Hosting-Vertrag und eine Entscheidung darüber, welche Handlung Besucher auf der Website ausführen sollen. Eine Domain ist die Adresse, über die Ihre Website erreichbar ist, zum Beispiel ihrbetrieb.de. Hosting ist gemieteter Speicherplatz auf einem Server, von dem aus Ihre Website an Besucher ausgeliefert wird.

WordPress ist ein Content-Management-System, also eine Software, mit der Sie Seiten, Texte und Bilder direkt im Browser bearbeiten, ohne Code zu schreiben. Der Server benötigt passende PHP- und Datenbankversionen; WordPress unterstützt MySQL oder MariaDB. Prüfen Sie vor der Buchung die aktuellen Hosting-Anforderungen von WordPress, einschließlich HTTPS-Unterstützung. [Quelle: WordPress.org, geprüft am 9. Oktober 2026.]

Die wichtigste Vorarbeit ist nicht technisch. Legen Sie fest, was ein Besucher auf der Website tun soll: anrufen, ein Formular ausfüllen, einen Termin anfragen oder den Standort und die Öffnungszeiten finden. Ordnen Sie diesem Ziel die benötigten Seiten und Kontaktwege zu. Für einen Malerbetrieb können das etwa Innenarbeiten, Fassaden, Arbeitsbeispiele und Kontakt sein.

Sammeln Sie vor dem Start die Inhalte, damit Sie die Seiten mit echtem Material aufbauen können:

  • Firmenangaben für das Impressum, passend zu Rechtsform und Tätigkeit: Name, Anschrift und Kontakt sowie gegebenenfalls Registerdaten, Vertretungsberechtigte und weitere Pflichtangaben
  • Ihre Leistungen in eigenen Worten, pro Leistung einige Sätze
  • Bilder in ausreichender Auflösung, bei denen die Nutzungsrechte geklärt sind
  • Logo als Datei mit transparentem Hintergrund
  • Erreichbarkeit: Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Öffnungszeiten oder Einsatzgebiet

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WordPress.com oder WordPress.org: Was ist der Unterschied?

Über WordPress.org erhalten Sie die frei verfügbare WordPress-Software für Ihr eigenes Hosting. WordPress.com ist ein gehosteter Dienst auf dieser Grundlage. Beide Varianten können Betriebswebsites mit eigener Domain und Formularen tragen; entscheidend sind benötigte Funktionen, Tarif und die gewünschte Aufgabenteilung.

KriteriumWordPress.org auf eigenem HostingWordPress.com
Hosting und SoftwarepflegeAnbieter wählen; Verantwortung für Updates klärenHosting und verwaltete Updates im Dienst
Plugins installierenIm Rahmen von Hosting und Kompatibilität möglichNach aktuellem Stand in allen kostenpflichtigen Tarifen; Einschränkungen für einzelne Plugins
Eigene DomainSeparat registrieren oder über Hosting buchenIn kostenpflichtigen Tarifen möglich
Laufende KostenHosting, Domain und gegebenenfalls LizenzenGewählter Tarif und gegebenenfalls Zusatzlizenzen
UmzugDateien, Datenbank und Lizenzen sichernExport beziehungsweise Migration planen; Umfang prüfen
EntscheidungskriteriumSie möchten Hosting und technische Pflege selbst wählenSie möchten Hosting und Pflege beim Plattformanbieter bündeln

[Quelle zum Vergleich: WordPress.com zu WordPress.com und WordPress.org, geprüft am 9. Oktober 2026. Tarifleistungen können sich ändern.]

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Wie funktioniert die Installation von WordPress?

Die Installation besteht aus dem Buchen des Hostings, dem Verbinden der Domain und dem Einrichten der WordPress-Software, meist über eine Installationsfunktion im Kundenkonto des Hosters. Prüfen Sie danach die Grundeinstellungen. Änderungen an bereits veröffentlichten Seitenadressen brauchen einen Weiterleitungsplan.

  1. Buchen Sie ein Hosting-Paket, das die aktuellen WordPress-Anforderungen an PHP, MySQL oder MariaDB und HTTPS erfüllt.
  2. Verbinden Sie die Domain mit dem Hosting-Paket. Liegt die Domain bei einem anderen Anbieter, folgen Sie den DNS-Angaben des Hosters. Bewahren Sie bestehende Einträge für E-Mail und andere Dienste; ein unvorbereiteter Nameserverwechsel kann sie unterbrechen.
  3. Aktivieren Sie HTTPS mit einem gültigen Zertifikat. Die heute übliche Verschlüsselung heißt TLS; Hoster verwenden dafür oft noch die Bezeichnung SSL-Zertifikat.
  4. Installieren Sie WordPress über die Installationsfunktion des Hosters oder manuell, indem Sie die Dateien hochladen und das Installationsskript aufrufen.
  5. Legen Sie das Administratorkonto an. Verwenden Sie ein langes, einmalig genutztes Passwort und möglichst Zwei-Faktor-Anmeldung. Geben Sie Personen eigene Konten mit den jeweils benötigten Rechten. [Quelle: WordPress-Sicherheitshandbuch, geprüft am 9. Oktober 2026.]
  6. Stellen Sie die Grundeinstellungen ein: Website-Titel, Sprache, Zeitzone und die Permalink-Struktur. Permalinks sind die dauerhaften Adressen Ihrer Seiten; wählen Sie eine Einstellung mit sprechenden Namen, bevor Inhalte online gehen.
  7. Schützen Sie die Vorschau während der Bauphase mit einem Login. Die WordPress-Einstellung „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ ist nur ein Hinweis an Suchmaschinen und sperrt keine Besucher aus. Entfernen Sie Zugriffsschutz und unbeabsichtigtes noindex zur Veröffentlichung gezielt. [Quelle: WordPress zu den Leseeinstellungen, geprüft am 9. Oktober 2026.]
  8. Richten Sie ein automatisches Backup ein. Ein Backup ist eine vollständige Sicherung von Dateien und Datenbank, aus der sich die Website nach einem Fehler oder Angriff wiederherstellen lässt.

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Welches Theme passt zu Ihrer Website?

Ein Theme bestimmt Layout, Typografie und Farben Ihrer Website. Passend ist ein Theme, das aktiv weiterentwickelt wird, wenige eigene Zusatzfunktionen mitbringt und die Inhalte mit dem Block-Editor von WordPress aufbaut. Der Block-Editor ist die eingebaute Bearbeitungsoberfläche, in der Sie Inhalte als einzelne Blöcke wie Absatz, Bild oder Button zusammenstellen.

Prüfen Sie vor der Entscheidung vier Punkte: das Datum der letzten Aktualisierung, die Ladezeit der Demoseite, die Darstellung auf dem Smartphone und die Frage, wie viele Funktionen vom Theme selbst abhängen. Hängen besondere Funktionen am Theme, kann bei einem Wechsel Anpassungsarbeit nötig sein. Prüfen Sie an einer Kopie der Website, welche Inhalte und Funktionen erhalten bleiben.

Vermeiden Sie Themes, die zwingend einen bestimmten Page-Builder voraussetzen, wenn Sie langfristig flexibel bleiben wollen. Ein Page-Builder ist eine zusätzliche Bearbeitungsoberfläche. Wie gut sich Inhalte nach seiner Deaktivierung weiterverwenden lassen, hängt vom Produkt ab. Testen Sie diesen Fall vor der Entscheidung, wenn Ihnen ein späterer Wechsel wichtig ist.

Bearbeiten Sie Dateien eines fremden Themes nicht direkt, wenn Ihre Änderungen dessen Updates überstehen sollen. Für Anpassungen an Theme-Dateien eignet sich ein Child-Theme. Kleine CSS-Anpassungen können je nach Theme auch im vorgesehenen Editor gespeichert werden; nicht jede Änderung benötigt ein Child-Theme. [Quellen: WordPress zu Child-Themes und CSS-Anpassungen, geprüft am 9. Oktober 2026.]

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Welche Plugins brauchen Sie wirklich?

Prüfen Sie benötigte Funktionen statt einer festen Plugin-Anzahl: Sicherungen, Formulare, Suchmaschinen-Einstellungen, Schutz der Anmeldung und gegebenenfalls Einwilligungsverwaltung. Ein Plugin ergänzt WordPress um Funktionen. Einige davon können bereits im Hosting oder im vorhandenen System enthalten sein.

Jede zusätzliche Erweiterung muss gepflegt und mit dem übrigen System verträglich sein. Die Anzahl allein sagt jedoch wenig über Ladezeit oder Sicherheit aus. Prüfen Sie Herkunft, Pflegezustand, dokumentierte Kompatibilität und bekannte Probleme, und entfernen Sie ungenutzte Erweiterungen.

Caching speichert fertige Seiten oder andere Daten zwischen, damit der Server sie nicht bei jedem Aufruf neu erzeugen muss. Prüfen Sie zuerst, welche Zwischenspeicherung Ihr Hoster bereits bereitstellt. Stimmen Sie zusätzliche Plugins darauf ab und testen Sie besonders Formulare und dynamische Inhalte.

Für Statistiken und externe Dienste gilt die Reihenfolge: erst prüfen, welche Daten Sie wirklich auswerten, dann das Werkzeug einbauen. Prüfen Sie für jede Einbindung Datenempfänger, Zweck, Rechtsgrundlage und eine gegebenenfalls erforderliche Einwilligung, bevor der Dienst geladen wird. „Ohne Cookies“ bedeutet nicht automatisch, dass keine Datenschutzpflichten bestehen.

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Diese Inhalte und Rechtstexte gehören auf jede Website

Eine betriebliche Website in Deutschland benötigt die einschlägigen Anbieterangaben. § 5 DDG verlangt, dass sie leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind. Bei personenbezogener Datenverarbeitung gelten zusätzlich Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO. Links im Fußbereich jeder Seite sind eine praktische Umsetzung, keine gesetzliche Ein-Klick-Formel. [Quellen: § 5 DDG, Art. 13 DSGVO, geprüft am 9. Oktober 2026.]

Die Datenschutzerklärung muss zur tatsächlichen Technik passen. Tragen Sie dort ein, welche Dienste wirklich eingebunden sind: Webserver-Protokolle, Kontaktformular, Schriftarten, Kartendienste, Statistik, Newsletter. Wenn Sie Schriftarten oder Karten von externen Servern laden, erfassen diese Anbieter die IP-Adresse Ihrer Besucher, weshalb Sie die konkrete Verarbeitung und Rechtsgrundlage prüfen müssen. Lokal eingebundene Schriftdateien und zunächst gesperrte externe Inhalte können unnötige Verbindungen vermeiden.

§ 25 TDDDG verlangt grundsätzlich eine Einwilligung für das Speichern oder Auslesen von Informationen auf Endgeräten, mit Ausnahmen etwa für technisch unbedingt Erforderliches. Daneben ist die Verarbeitung personenbezogener Daten nach DSGVO zu prüfen. Ob Ihre Website ein Einwilligungsbanner benötigt, folgt aus den tatsächlich eingesetzten Funktionen. Der Verzicht auf ein Statistikwerkzeug allein beantwortet diese Frage nicht. [Quelle: § 25 TDDDG, geprüft am 9. Oktober 2026.]

Inhaltlich entscheidend sind drei Angaben, die Besucher auf Betriebsseiten suchen: welche Leistung Sie erbringen, für welches Gebiet oder welche Zielgruppe, und wie man Sie erreicht. Formulieren Sie Leistungen als Beschreibung der Arbeit, nicht als Schlagwortliste, und nennen Sie tatsächliches Einsatzgebiet, gegebenenfalls Kundenstandorte und Erreichbarkeitszeiten.

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Was kostet es, eine WordPress-Website zu erstellen?

Die Software selbst ist kostenlos, Kosten entstehen durch Domain, Hosting, optionale Lizenzen, Bilder und die Arbeitszeit für Aufbau und Wartung. Die Spanne ist deshalb groß: Beim Eigenbau tragen Sie neben Gebühren auch Ihre Arbeitszeit; bei einer Beauftragung kommt das vereinbarte Honorar hinzu.

KostenpunktWiederkehrend?Wovon die Höhe abhängt
DomainjährlichEndung und Anbieter
Hostingmonatlich oder jährlichSpeicherplatz, Leistung, Support, inklusive Backups
Themeeinmalig oder als Jahreslizenzkostenlose Themes genügen oft, Premium-Themes bringen Support
Pluginsteils Jahreslizenzob kostenpflichtige Funktionen wie Formular-Logik nötig sind
Bildereinmaligeigene Fotos, Lizenzbilder oder ein Fototermin
UmsetzungeinmaligSeitenanzahl, Textarbeit, Funktionen und Datenübernahme, nach schriftlichem Angebot
Wartungmonatlich oder jährlichUpdates, Backups, Sicherheitsprüfungen, Erreichbarkeit im Störungsfall

Updates, Sicherungen und Funktionsprüfungen müssen bei einer selbst gehosteten WordPress-Website jemandem zugeordnet sein. Ein kostenpflichtiger Wartungsvertrag ist dafür keine Voraussetzung; Sie können die Aufgaben selbst übernehmen oder beauftragen. WordPress dokumentiert, dass bekannte Schwachstellen alter Versionen ausgenutzt werden können. [Quelle: WordPress-Sicherheitshandbuch, geprüft am 9. Oktober 2026.]

Wenn Sie stattdessen die Website als Festpreisprojekt abgeben möchten, können Sie die Pakete von meinBetrieb online vergleichen. Diese Anleitung ist keine Zusage, dass die dortigen Standardpakete auf WordPress basieren oder WordPress-Wartung enthalten. System und Betreuung werden zum konkreten Vorhaben vereinbart.

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Vor dem Go-live: Diese Prüfungen entscheiden

Prüfen Sie vor der Freischaltung Sichtbarkeit, Technik, Formulare und Rechtstexte. Gehen Sie dabei auch die Einstellungen aus der Bauphase durch.

  1. Indexierung freigeben: Prüfen Sie, dass öffentliche Seiten keinen unbeabsichtigten noindex-Hinweis tragen und für Suchmaschinen erreichbar sind. Die Freigabe ermöglicht Indexierung, verspricht sie aber nicht.
  2. Verschlüsselung testen: Rufen Sie die Startseite mit http auf und prüfen, ob die Weiterleitung auf https greift.
  3. Formular testen: Senden Sie eine Testanfrage und prüfen, ob die Nachricht ankommt und nicht im Spam-Ordner landet. Prüfen Sie auch die Bestätigung, die der Absender erhält.
  4. Mobilansicht prüfen: Öffnen Sie jede Seite auf einem Smartphone. Achten Sie auf Schriftgrößen, Abstände, antippbare Telefonnummern und Bilder, die nicht über den Rand laufen.
  5. Ladezeit messen: Verkleinern Sie Bilder, die größer als ihre Anzeigefläche sind, und entfernen Sie Plugins, die Sie nicht nutzen.
  6. Rechtstexte verlinken: Kontrollieren Sie, dass Impressum und Datenschutzerklärung aus dem Fußbereich jeder Seite erreichbar sind.
  7. Fehlerseite und Suche prüfen: Rufen Sie eine nicht existierende Adresse auf und sehen nach, ob die 404-Seite zurück in die Navigation führt.
  8. Backup und Zugänge sichern: Stellen Sie ein Backup testweise wieder her und hinterlegen Zugangsdaten für Hosting, Domain und WordPress an einem Ort, auf den im Vertretungsfall zugegriffen werden kann.
  9. Bei einem Relaunch zusätzlich: Leiten Sie geänderte alte Adressen auf ihre passenden Nachfolger weiter. Unveränderte Adressen bleiben bestehen; entfallene Inhalte ohne passenden Ersatz brauchen eine bewusst gewählte Fehlerantwort. Rankings können sich trotz sauberem Umzug verändern. [Quelle: Google zu Websiteumzügen, geprüft am 9. Oktober 2026.]

Nach dem Start tragen Sie die Website in die Google Search Console ein. Die Search Console ist ein kostenloses Werkzeug von Google, das zeigt, welche Seiten erfasst wurden, über welche Suchbegriffe Besucher kommen und wo technische Fehler auftreten. Fehlen Seiten im Index, prüfen Sie in der URL-Prüfung den konkreten Grund. Technische Erreichbarkeit, Indexierungseinstellungen und Googles Auswahl der Inhalte sind getrennte Fragen. [Quelle: Google zu Crawling und Indexierung, geprüft am 9. Oktober 2026.]

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Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis eine WordPress-Website online ist?

Die Dauer richtet sich nach Umfang, Funktionen und vorhandenem Material. Eine vorbereitete Informationsseite benötigt andere Arbeitsschritte als ein Shop oder ein Umzug mit vielen alten Inhalten. Legen Sie Termine für Inhalte, Rückmeldungen und technische Prüfung fest, statt die Installationszeit mit der gesamten Projektzeit gleichzusetzen.

Ist WordPress für Anfänger ohne Programmierkenntnisse geeignet?

Ja, das Bearbeiten von Seiten und Beiträgen funktioniert ohne Programmierkenntnisse über den Block-Editor im Browser. Für Einrichtung, Updates und Sicherung brauchen Sie zusätzliche technische Kenntnisse oder Unterstützung. Wenn Sie diese Aufgaben nicht selbst übernehmen möchten, trennen Sie Einrichtung und Pflege von der redaktionellen Arbeit und geben nur den technischen Teil ab.

Was passiert, wenn ich WordPress-Updates nicht installiere?

Bekannte Sicherheitslücken können in veralteten Versionen offenbleiben. Halten Sie WordPress, Theme und Plugins aktuell und prüfen Sie nach Änderungen die wichtigen Funktionen. Automatische Updates können dabei helfen; eine aktuelle, wiederherstellbare Sicherung bleibt erforderlich. [Quelle: WordPress-Sicherheitshandbuch, geprüft am 9. Oktober 2026.]

Kann ich meine bestehende Website zu WordPress umziehen?

In den meisten Fällen ja, der Aufwand hängt vom alten System ab. Texte und Bilder lassen sich übernehmen, Layout und Funktionen werden in WordPress neu aufgebaut. Entscheidend für die Sichtbarkeit sind Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen, damit Besucher und Suchmaschinen passende Nachfolgeseiten erreichen. Gleiche Platzierungen sind dadurch nicht zugesagt.

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Fazit

Eine WordPress-Website entsteht in einer festen Reihenfolge: Hosting und Domain, Installation mit HTTPS und sinnvollen Permalinks, ein schlankes Theme, wenige gepflegte Plugins, vollständige Rechtstexte und eine Prüfrunde vor dem Go-live. Planen Sie für Technik, Inhalte und laufende Pflege jeweils eine klare Zuständigkeit ein.

Starten Sie mit der Frage, welche Handlung Besucher ausführen sollen, und legen Sie danach die Seitenstruktur fest. Planen Sie Wartung von Anfang an als festen Posten ein, damit Updates, Sicherungen und Wiederherstellung auch nach der Veröffentlichung erledigt werden.

Für den Betriebsauftritt helfen außerdem die Ratgeber zu Website-Kosten, zum Google-Unternehmensprofil und zu Webdesign fürs Handwerk.

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